Da habe ich mir aber was Fettes eingebrockt! Eigentlich wollte ich am Samstag „nur“ ein paar Einträge aus dem Google Authenticator auf den Passwortmanager KeePass2Android umziehen. Beim Abschalten der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) unterlief mir dann im Backend meines WordPress-Blogs ein folgenreicher Fehler, sodass ich mich anschließend nicht mehr in das Backend einloggen konnte.
Am Samstag- und am Dienstagabend telefonierte ich mit dem Support meines Hosters und es wurde mir insoweit geholfen, als dass ich mich nun wieder ins WordPress-Backend einloggen kann. Der Support hat aber alle Plugins deaktiviert, sodass ich die jetzt irgendwo wieder aktivieren muss. Im WP-Backend geht das nicht, in einer der php-Konfigurationsdatein aber auch nicht. So habe ich herausgefunden, dass ich dafür in die WP-Datenbank rein muss. In der Tabelle wp_options gibt es den option_name „active-plugins“. Und wie zu erwarten steht hier quasi nichts drin.
Also mache ich mich auf die Suche nach einem Beispieleintrag, aber woher soll ich wissen, wie die ca. 20 Plugins in der Datenbank angesprochen werden. Dafür gibt es natürlich Sicherungen und so eine ziehe ich mir aus dem Backend des WordPress-Hosters eine sql-Datei – na toll! Damit habe ich noch nie gearbeitet. Neuland also.
Eine sql-Datei lässt sich nicht einfach so öffnen. Dafür benötige ich ein Datenbank-Programm, das eingerichtet werden will. Währenddessen teilt mir die Installationsroutine mit, dass auf meinem Notebook kein Datenbank-Server installiert ist. Das erscheint mir alles was viel Aufwand zu sein, denn ich will ja nicht dauerhaft mit einer SQL-Datenbank arbeiten, sondern nur eine Tabelle auslesen. Meine Recherchen bringen mich zum LiteSQL-Browser, den ich schnell installiert habe. Hilft aber auch nicht, weil ich mit dem keine SQL-Dateien geöffnet bekomme.
Um nun kein Chaos auf dem Notebook anzurichten deinstalliere jetzt erst einmal wieder alles, was ich in den vorigen Schritten installiert habe. Es muss doch irgendwie möglich sein, mit einem Tool eine Datenbank auslesen zu können! Ich will die ja gar nicht editieren oder auf ’nem (Web-)Server/Localhost laufen lassen.
So jetzt aber! Hoffentlich. Die Recherchen ergeben, dass ich die SQL-Datei auch z.B. mit dem Texteditor XED öffnen kann. Das dauert bei 70 MB aber eine halbe Ewigkeit. Dann lese ich, dass ich aus einer SQL-Datei auch einzelne Datenbanktabellen extrahieren kann. Na gut, dann probiere ich das mal. Dauert aber auch … und das bei nur 1,2 MB. Auch der Versuch, die kleiner SQL-Datei mit dem Bluefish-Editor zu öffnen verlangt Geduld.
Heute Abend komme ich in der Sache nicht mehr weiter.
Wer mir einen Tipp geben kann: Bitte, gerne in die Kommentare. Danke!
