„Reinrassije Strooßekööter“

Wolfgang Niedecken: "Reinrassije Strooßekööter" (2017)

Heute ist es endlich angekommen: Das neue Album von Wolfgang Niedecken! Viel wurde in letzten Tagen über dieses »Familienalbum „Reinrassije Strooßekööter“« geschrieben – siehe unten. Nachdem ich das Album jetzt drei, vier mal durchgehört habe, empfinde ich es als sehr angenehm zu hören.

Bereits seit ein paar Wochen ist ja bekannt, dass es lediglich ein neues Lied (Titelsong: „Reinrassije Strooßekööter“) enthält und die übrigen Lieder Neuaufnahmen bereits bekannter Niedecken- und BAP-Songs sind. Einige sind melodisch sehr nah am Original angelehnt (z.B. „Et ess lang her“), andere höchst interessant neu arragiert (z.B. Bahnhofskino). Die meisten Lieder jedoch sind musikalisch schon auf Anhieb ohne Text erkennbar, auch wenn einige Parts verändert und vor allem auch durch Einsatz anderer Musikinstrumente neu arrangiert wurden.

Meine drei Favoriten sind

  • „Chippendale Desch“: der groovt so schön, wie auch in der Originalversion anno 2001 (Album „Aff un zo“);
  • „Bahnhofskino“ in einer fast komplett neu eingespielten musikalischen Version (nur wenige Parts erinnern an das Original), wobei die Gesangsmelodie jedoch sehr, sehr nah am Original von 1984 (Album „zwesche Salzjebäck un Bier“) ist;
  • „Jebootsdaachspogo“: das versprüht schon im Intro so eine Leichtigkeit und Lebensfreude – herrlich! Und schön, dass es auf der Bonus-CD auch eine „Mädels-Version“ gibt! (30-Jahre-„Die Maus“-Album „Pänz un Bänds un Rock un Roll“, 1984).

Bleibt die spannende Frage: Mit welchem neuen Material wird „Niedeckens BAP“ im Mai auf Tour gehen?

Kommen wir zum Anfang meines Beitrages zurück:

P.S.: Als „Sammler und Jäger“ freue ich mich nicht nur über die heute eingetroffene CD, sondern auch auf die noch in Kürze zu erwartenden Vinyl-Scheiben sowie die „Exklusiv-Vinyl (2 LP) in blau“. 🙂

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