InterRail, Tag 13: Perpignan – Sête

InterRail 1989 durch Frankreich

26. Juli 2019 | InterRail vor 30 Jahren: Wie es zu diesem „alten“ Blogbeitrag kommt, habe ich hier beschrieben.
Ich lege also unvermittelt mit dem Tagebuch von damals los! Denkt dran: Wir sind in 1989 – die Mauer ist noch nicht gefallen, es gibt noch DM und Französische Francs (FF)! Und Digitalkameras liegen auch noch in ferner Zukunft.

Gegen halb Acht bin ich heute aufgestanden. Frühstück, am Tisch zwei Münsteranerinnen. Packe meine Sachen, gehe zum Bahnhof. Geldwechsel für evtl. Fahrradleihe: 100 DM = 335 FF. In der Post: zehn Briefmarken (22 FF), zwei Postkarten (3,60 FF), ein Caffee Creme (10 FF). [Nicht mehr lesbarer Textabschnitt.]

Gehe erstmal Richtung Mittagessen: Pizza Verone (36 FF) und 1/2 Rotwein (17 FF). Schreibe zwei Karten. Gegenüber des Restaurants, in dem ich draußen sitze, gibt es eine Bar mit Warsteiner! Heute Abend??? Hab‘ noch ’nen Kaffee bestellt (7 FF). Hab‘ richtig gut geschmeckt!

InterRail 1989: Postkarte aus Perpignan
InterRail 1989: Postkarte aus Perpignan – „… Sitze jetzt um 12 Uhr im Zug nach Sête zwischen Beziers und der Camargue/Rhonemündung. Bleibe dort hoffentlich drei oder vier Tage auf einem Zeltplatz. Sonst ist soweit alles o.k. Bisher noch keine Probleme (Sprache, Geld, Diebstahl, etc.) gehabt.“ (Fortsetzung von gestern)

Gehe durch die Stadt Richtung Hafen. Suche die Jugendherberge und/oder das Office du Tourisme. Finde letzteres schneller und kaufe einen Stadtplan (3 FF). Dadurch finde ich dann auf der Karte auch die Jugendherberge. Gehe zum Hafen. An der anderen Seite des Kais, zum Mittelmeer hin, baden ein paar Leute. Mit Rucksack über große Steine hinunter, um zu baden. Vorher am Kiosk noch sieben Postkarten (10,50 FF) geholt. Ob ich die Nacht hier am Stand verbringe, ca. 2 m ü. N.N.?

16.45 Uhr breche ich auf Richtung Jugendherberge. Fast ganz auf’m Berg. SUUUPER BLICK! Um 18 Uhr macht die Jugendherberge auf, komme um 18.20 Uhr dran: 151 FF für zwei Nächte inkl. Frühstück und Abendessen. Dusche. Danach direkt Abendessen: Suppe, Canelloni, Salat, Mocca-Pudding und Wasser. Gehe danach noch in die Stadt. Telefoniere vom Hafenkai aus noch nach hause (5 FF). danach wieder langsam zur Jugendherberge. Trinke dort noch ein Bier (6 FF) und lege mich danach ins Bett. Erzähle auf dem Zimmer noch mit einem, Bremer und einem Koblenzer, der in Bonn Kunstgeschichte studiert.

2 Kommentare

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