Der große Bahncheck

Hauptbahnhof Aachen | © Ralf Simon

Ich habe gestern Abend im ZDF die Sendung „Der große Bahn-Check“ gesehen.

Phasenweise war die Sendung ganz interessant, teilweise aber eher zäh – auch wenn sie nur 45 Minuten dauerte. Als mehr oder weniger regelmäßiger Bahnfahrer habe ich parallel zur Sendung auf dem 2nd-screen getwittert. Denn viele Aussagen sowohl der befragten BahnfahrerInnen wie auch der Moderation teile ich nicht, andere schon:

Ich wundere mich ja auch immer wieder, wie manche Fahrgäste ihre Sitzplätze hinterlassen. Und das betrifft nicht nur Kegelclubs und Fußballfans.

In der Sendung fand ein Preisvergleich zwischen Deutsche bahn, HKX, Auto und Fernbus statt. Dabei wurde bei der DB ein Normalpreis-, heute heißt es ja: Flexpreis-Ticket, verwendet. Das kostet ohne jeglicher Ermäßigung für Düsseldorf Hbf – Hamburg Hbf 82,00 €. Aber:

Gut, ich bin schon einige Jahre mit der Bahn unterwegs, lese entsprechende Blogs, kommuniziere mit dem Social-Media-Team per Twitter. Ich organisiere mir meine Beratung also selbst und verlasse mich i.d.R. nicht auf die Kundenberater im Reisezentrum. Zumal ich dafür extra zum Hbf müsste …

Ein selten gehörter, aber wichtiger Satz. Für so manchen Missstand in die Bahn – egal ob Deutsche Bahn AG oder private Unternehmen – verantwortlich. Aber auch nicht für alles!

Schon kurz nach Beginn der Sendung kam mir die Idee, dass ich demnächst mal zu meinen Bahnfahrten insbesondere die Pünktlichkeit der Bahn verbloggen will; auch die Preise und wie ich gebucht habe, beschreibe ich dann.

Alle nachfolgenden Beiträge dazu findest du dann also – wie auch diesen hier – in der Schlagwort-Rubrik „Bahncheck„.

Einen ersten Test werde ich dann am Sonntag mit einer kleinen Fahrt nach Köln (u.z.) machen. Test deswegen, weil ich mal schauen will, ob die nachfolgende Tabelle so o.k. ist oder noch weiter angepasst werden muss.

Richtig losgehen – weil jetzt schon geplant – wird es dann aber mit einer Dienstreise nach Hamburg u.z., dann eine einfache Fahrt zum Flughafen Köln/Bonn, knapp 14 Tage später dann von dort zurück nach Aachen. Weiterhin kommen im Dezember 2016 Bahnfahrten ins’s Sauerland u.z., in’s Münsterland, nach Köln-Mühlheim und in die Nähe von Bonn hinzu.

Damit etwas Struktur und Übersicht in die Sache reinkommt, stelle ich mir vor allem die Übersicht der Soll- und Ist-Abfahrtszeiten/-Verbindungen folgendermaßen vor:

So., 2. Oktober 2016, Hildesheim Hbf – Aachen Hbf
Bahnhof ab/an (Soll) Zug (Soll) ab/an (Ist) Zug (Ist) Zeit-
differenz
 Hildesheim Hbf ab 15.25 ICE 691  ab 12.44  erx 82864
 Frankfurt/M. Hbf an 17.44  ./.  ./.
 ab 18.29  ICE 10  ./.  ./.
 Hannover Hbf  ./. ./.  an 13.10
 ./.  ./.  ab 13.31  ICE 940
 Köln Hbf  ./.  ./.  an 16.09
 ./.  ./.  ab 16.47  RE 10922
 Aachen Hbf  an 20.16  an 17.44

So sähe also die Tabelle für meine letzte Bahnreise aus, bei der ich wegen Umplanung aber freiwillig eine ganz andere Verbindung genommen hatte, als vorher geplant (daher auch keine Zeitdifferenz-Angaben). Das kommt aber äußerst selten vor. Die Infos zum gebuchten Ticket schreibe ich wohl eher in Prosaform in die kommenden Blogposts. Mal schauen wie es wird …

Magst du auf deinem Blog nicht auch mitmachen und deine Erfahrungen teilen? Oder bloggst du schon darüber? Dann hinterlasse doch gerne einen Kommentar mit Link zu deinem Blog!

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Titelfoto: © Ralf Simon / cc by-sa 4.0 / Aachen Hbf von der Burtscheider Brücke aus gesehen.

[Edit 04.04.2017, 17.55 Uhr]
Hier siehst du alle Blogbeiträge zum #Bahncheck in einer Timeline:

1 Comment

  1. Josef König Reply

    Bei Gelegenheit schreibe ich mal einiges zu Fahrgästen, die sich entweder lautstark unterrhalten oder ewig „vom Platze aus“ telefonieren.

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