#WmDedgT im November 2019

Kalender 2019

Nachdem ich im September und Oktober mit dieser keinen Reihe ausgesetzt habe, beteilige ich mich jetzt wieder mit einem Blogbeitrag bei der Frage: „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“
Warum ich im September und Oktober nichts geschrieben habe? Am 5. September hatten wir Besuch und da war es mir einfach nicht möglich in die Tasten zu hauen. Ähnlich erging es mir am 5. Oktober, als ich dienstlich zur Eröffnung des Monats der Weltmission in Münster war und dort soviel Arbeit zu tun hatte, dass Privates hinten anstehen musste. Aber jetzt ist mit dem 5. November wieder ein halbwegs normaler Arbeitstag, sodass ich hoffentlich Zeit finde, hier im Laufe des Tages meine Notizen über das Getane zu hinterlassen.

7.00 Uhr: Nachdem es gestern Abend etwas später bei mir wurde, bin ich heute eine Stunde länger im Bett geblieben. Duschen und Kaffee machen. Den trinke ich, während ich diese ersten Zeilen hier tippe. Dankenswerterweise soll es heute nicht regnen, sodass ich ÖPNV-unabhängig mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann.

9.00 Uhr: Vor einer halben Stunde bin ich im Büro angekommen. Da der Chef heute außer Haus ist, kümmere ich mich um die neue Volontärin, die gestern ihre Ausbildung für Online-Kommunikationen bei uns begonnen hat. Ein frischer Kaffee und ein Brötchen helfen dabei.

9.30 Uhr: Als Mitglied in der Projektgruppe Prozessmanagement kümmere ich mich jetzt um meine Projektaufgaben, die ich nach einer halbstündigen Obstpause (jeden Dienstag von 10.00 bis 10.30 Uhr) fortsetze.

12.15 Uhr: Es ist Zeit für die Mittagspause – heute gibt es Herbstliches:

Grünkohl mit Mettwurst und Senf
Grünkohl mit Mettwurst und Senf

Um 13 Uhr geht es im Büro weiter. Jetzt kümmere ich mich um das Abarbeiten einiger E-Mails. So geht z.B. eine Stellenausschreibung online, die ich auch noch per Twitter verbreite und ich recherchiere nach einem gemeldeten Userproblem. Ergebnis: Wir wissen ja, dass 99% der Fehler VOR dem Rechner sitzen. Die Kommunikation solcher „Fehler“-Meldungen braucht fast immer mehr Zeit als die Beschäftigung mit dem eigentlichen Problem.

14.15 Uhr: Kaffeepause und dabei mit den beiden Volontärinnen was quatschen …

Weiter geht’s! Ein Termin muss verlegt werden. Hoffentlich gelingt mir das jetzt angesichts allseits voller Outlook-Kalender. … Voilá! Das ging ja schnell. 🙂

Für Aachener*innen interessant dürfte eine Ausstellung zum Thema „Hexenverfolgung und Hexenglauben in Papua-Neuguinea“ sein, deren Pressemitteilung ich gerade online gestellt habe. Die Ausstellung findet vom 7. bis 29. November 2019 im Hause missio (Eingang: Anton-Kurze-Allee 6) statt. Ihr könnt also gerne den Ausstellungsbesuch mit einer Tasse Kaffee bei mir im Büro verbinden. Herzlich willkommen!!

Sr. Lorena und Margret: Sie ist Überlebende einer „Hexen“-Verbrennung 2012 in der Nähe von Mendi, Papua Neuguinea (2017) | Foto: Bettina Flitner / missio

Die letzte halbe Stunde im Büro arbeite ich noch ein paar E-Mails ab. Dazu kommt noch ein Gespräch mit einem Kollegen wegen eines Raumtausches unserer beiden gleichzeitig stattfindenden, voneinander unabhängigen Veranstaltungen in der kommenden Woche. Alles easy. 🙂

15.40 Uhr: Jetzt mache ich früh Feierabend, denn um 16 Uhr bin ich im altehrwürdigen Rathaus zu Aachen beim Empfang der Stadtradeln-Kampagne. Mit missio haben wir dieses Jahr auf meine Initiative hin erstmals mit einem eigenen, fünfköpfigen Team daran teilgenommen.

Gegen 16.30 war der Empfang mit der Ehrung von teilnehmenden Betrieben, Schulen und Radfahrer*innen beendet. Aachen landete im bundesweiten wettbewerb auch Platz 40. Angesichts der hügeligen Topographie und der teilweise katastrophalen Radinfrstruktur eine respektables Ergebnis! Die Gruppe „missio radelt weltweit“ hat dabei in drei Wochen 1.311 km erradelt.

Als ich gegen 16.45 Uhr zu Hause war, habe ich noch an den beiden Pedelec-Bordcomputern die Uhren von Sommer- auf Winterzeit umgestellt und drei solarbetriebene Leuchten aus dem Kellerraum geholt, damit sie jetzt im Herbst/Winter am frühen Abend draußen vor der Veranda etwas Licht bringen.

Nun geht es aber zum Abendbrot mit Käse, rohem Schinken, Camembert, Schorle und Gemüsebrühe.

18.00 Uhr: Ich sitze im Wohnzimmer auf der Couch, lese und schreibe auf Twitter, reposte noch ein Bild auf Instagram und im TV läuft „Wer weiß denn sowas?“

18.40 Uhr: Ich schreibe gerade diese letzten Zeilen. Gleich geht der Blogbeitrag online. Nachher werde ich vielleicht noch ein Glas Rotwein genießen. Auf jeden Fall aber höre ich ab 21.05 Uhr auf WDR 4 Wolfgang Niedeckens „Songpoeten“.

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„Was machst du eigentlich den ganzen Tag?” hat Frau Brüllen in 2013 zum ersten Mal gefragt. Und so, wie ich meine #12von12-Blogpostings bei der dortigen Initiatorin verewige, so tue ich das auch mit #WmDedgT bei Frau Brüllen. Dort gibt es unter ihrem eigenen Blogpost auch eine Liste mit weiteren #WmDedgT-Beiträgen.

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