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Sheryl Hackett – die „karibische Perle”

Heute vor fünfzehn Jahren verstarb Sheryl Hackett nach einem langen Leiden. Die sympathische, 1959* auf Barbados in der Karibik geborene Sängerin, kam 1980 mit der Reggae- und Soulband „Hightimes“ nach Deutschland. Sie wirkte zunächst als Backgroundsängerin bei Jule Neigel und Peter Maffay, ehe sie im Jahre 1999 zu meiner Lieblinxkapelle BAP stieß, der sie bis 2004 angehörte. Ich durfte sie in der Zeit acht Mal live in Konzerten sehen – und vor allem hören.

https://twitter.com/rasibo/status/1222631707452624898

Ihre markante Stimme, die bei den Konzerten eine gefeierte Bereicherung war, ist auf den Studioalben „Tonfilm“ und „Aff un zo“ sowie auf dem Live-Album „Övverall“ zu hören. Und in Wim Wenders‘ BAP-Film „Viel passiert“ sieht man, was sie einmal sagte:

„Singen ist für mich der Wunsch, vor Freude loszuschreien.“

Heute waren dann bei mir nochmal wieder zwei Stunden DVD-Genuss mit ausgewähltem Sharyl-Liedgut (und mehr) angesagt. Was anderes, als die beiden oben genannten DVDs!?

Hört es euch mal an und wartet auf den Punkt, wo diese unbeschreibliche Frauenstimme einsetzt.

*edit 06.07.2020: Nach Hinweis ihres Sohnes (siehe Kommentare) habe ich Sheryls Geburtsjahr auf 1959 korrigiert – auch wenn viele Internetquellen 1960 sagen.

Von Ralf Simon

... arbeitet beim katholischen Hilfswerk 'missio', ist Social-Media-affin und reist gerne mit der Bahn. Zudem schlägt sein musikalisches Herz für die Kölner Band NiedeckensBAP.

4 Antworten auf „Sheryl Hackett – die „karibische Perle”“

Hallo Kevin, vielen Dank, dass du meinen Blog besucht hast. Danke auch für den Hinweis auf den Fehler wegen des Geburtsjahres. Möglicherweise liegt da bei mir ein Tippfehler vor, denn die einschlägigen Quellen (Wikipedia und auch eine Facebook-Fanseite) sagen, dass deine Mutter 1960 geboren sei. Du schreibst nun 1959. Natürlich möchte ich dem Sohn gerne glauben (ändere das mit Verweis auf dich jetzt auf 1959). Aber wieso sagen alle Internetquellen 1960? Kannst du da etwas Licht in die Sache bringen?
Vielen dank für deine Mithilfe und … deine Mutter hatte ein fantastische Stimme! Mir läuft es immer noch eiskalt den Rücken runter, wenn ich mir das BAP-Konzert in der KölnArena auf DVD anschaue.
Viele Grüße aus Aachen, Ralf

hallo lieber Kevin,
vielleicht kannst du dich an mich als Freddy Wonder mit seiner Combo in Heidelberg erinnern. ich möchte dir schreiben und freue mich dass mir das hier über Ralf’s blog möglich ist.
ich hatte im Sommer 2004 Sheryl gefragt (ihr wohntet ja in Wieblingen), ob sie mit zum Silvestergig in den Robinson Club Somabay am roten Meer kommen kann, mit den Kindern, sie hat Ja gesagt und ich war ganz happy darüber. einen gig haben wir dann im August zusammen gespielt, am Bodensee, ich konnte nicht ahnen, dass es die letzte Chance sein sollte, zusammen Musik zu machen.
ich habe Sheryl nicht vergessen als die einmalige Sängerin, die sie war. ich bin jetzt dran, eigene songs aufzunehmen, und ich habe für Sheryl einen song geschrieben „Sweet Sheryl“, aufgenommen, der kommt natürlich auf meine CD.
wenn du möchtest, schicke ich ihn dir, und ich freue mich auch, wenn du mir schreibst oder wir telefonieren können. let me know.
herzliche Grüße
freddy

hallo Ralf,
ich möchte dir schreiben.
ganz wunderbar, dass du die Erinnerung an Sheryl auf deiner Internetseite wach hältst.
ich habe Sheryl nur kurz 2004 besser kennen gelernt, wollte sie für Silvester engagieren, das hat ihre Krankheit schmerzlich verhindert.
wir haben im August 2004 noch einen gig zusammen gespielt, sie hat „Get here“ in den Nachthimmel über dem Bodensee gesungen, unfassbar schön. Ich habe sie verehrt und über die lange Zeit nicht vergessen. Jetzt habe ich für sie ein Lied geschrieben „Sweet Sheryl“ und im Studio aufgenommen – es ist sehr schön geworden.
ich kann es dir mal zum Hören schicken, wenn du möchtest.
herzliche Grüße freddy

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