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Foto der Woche Unterwegs

Foto der Woche (KW 36)

Wieder bin ich etwas spät mit dem „Foto der Woche” dran. Dieses Mal ist es im Kurzurlaub auf Borkum entstanden, wo ich an einem Vormittag das westliche Ende der Insel, „Hooge Hörn”, besuchte. 

Zuerst ging es mit dem Fahrrad von der Pension über den Seedeich bis zur Ausichtsdüne „Rosenbunker”. Von da aus dann ca. 4 km zu Fuß durch eine Tundra-ähnliche Landschaft, die ihr Äußeres später immer mehr Richtung Strand veränderte, eben zu diesem Punkt, an dem man bei gutem Wetter die Nachbarinsel Juist sehen kann.

Frühmorgens ist es hier noch herrlich ruhig. Man kann sich auf den Strand setzen, mit den Füßen im Wasser spazieren gehen, die gute Luft und die Ruhe genießen. Mit der Ruhe war es dann aber schnell zu Ende, denn es kamen immer mehr Menschen dorthin. Auf meinem Fußrückweg zum Fahrrad begegneten mir ca. 30 Menschen! Das ist einfach zuviel!!

Wer ein paar mehr Fotos und Eindrücke von dort gewinnen möchte, kann auch gerne meine Tweets dazu nachlesen.

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Foto der Woche Unterwegs

Foto der Woche (KW 35)

Mit etwas Verspätung kommt das „Foto der Woche” von Ende August. Es ist nicht so spektakulär wie die ersten beiden Sonnenaufgänge zuvor (hier und hier) – aber es ist die erste Aufnhame aus dieser Reihe, die im Ausland entstand. Na ja, was immer auch „Ausland” so heißt. In diesem Fall ist das Foto während meiner After-Work-Fahrradtour am Freitag, 31. August, in dem in den benachbarten Niederlanden gelegenen Mergelland (Provinz Limburg) entstanden.

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12von12 Unterwegs

12 von 12 im August

Gestern war wieder der 12 im 12. Und so habe ich – weil wir eine Dreiländer-Fahrradtour mit dem Pedelec in die Niederlande und nach Belgien unternommen haben, versucht, den Tag ein wenig zu dokumentieren.

Vorweg: Wir sind soviel gefahren und die Landschaft war so wunderschön, dass ich oft das Fotografieren vergaß und daher auch noch was von dem Abend zuhause rumkam.

Nun aber los!

https://www.instagram.com/p/BmXqFNthG7r

Über das Dreiländereck ging es am Ende dann doch nicht. Warum? Das erzähle ich später.

Ca. eineinhalb Kilometer von Zuhause entfernt gab es den ersten kleinen Stopp, denn der Geocache GC7Q8CD wollte von Sabine gefunden werden. Ich hatte ihn schon während einer Radtour am 22. Juli erfolgreich geloggt:

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Erster kurzer #Geocaching-Stopp. #12von12

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Dann ging es durch Laurensberg und Vetschau nach Bocholtz (NL). Kurz danach wieder nach Deutschland zurück (Orsbach) und durch das deutsch-niederländische Lemiers wieder ins Nachbarland. Hier zog es uns nun endlich in das Mergelland.

https://www.instagram.com/p/BmX9K8LBUal

Was es hier am Ortsrand von Holset gibt? Natürlich auch einen Geocache!

Von Holset noch an den Rand des kleinen Grenzstädtchens Vaals, wo dieser nette Weiher mit einem schönen Restaurant liegt.

Auch hier liegt in der Nähe ein Geocache, denn hier gibt es ein Mausoleum zu besichtigen.

Und nun wurde es  – trotz elektrischer Unterstützung – anstrengend. Belohnt wurden wir dafür aber immer wieder mit tollen Aussichten über die südniederländische Provinz Limburg und Nordbelgien:

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Aussicht im #Mergelland. #12von12

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Endlich eine Pause!

… mit flüssiger und fester Nahrungsaufnahme:

Während wir im Mergelland bislang im Prinzip Richtung Westen fuhren,  ging es dann hinter Slenaken über Schilberg südwärts Richtung Belgien zum Ort De Plank. Nun wechselte die Fahrtrichtung wiedermals Richtung Osten. Durch Teuven durch erreichten wir kurz danach den südlichsten Punkt der Niederlande! Natürlich ist auch der mit einem Geocache ausgestattet: 

https://www.instagram.com/p/BmYko_Jh8ue

Die Tour wurde immer anstrengender, denn es ging „bergaufbergabbergaufbergabbergaufbergab“. Und der Pedelec-Akku verlor zusehends an Leistung. Daher ersparten wir uns noch die Fahrt auf das Dreiländereck und bogen bei Gemmenich direkt Richtung Vaals ab, sodass wir über Seffent nach Laurensberg kamen, um noch eine kleine Pause einzulegen:

Nach ca. sechs Stunden, knapp 60 Kilometern und einer erfrischenden Dusche genossen wir dann nur noch den Tag und den Abend:

Logischerweise nicht mehr zu den #12von12 gehört dieses Bild, das die Fahrradstrecke zeigt. Du kannst sie natürlich gerne auch in meinem komoot-Profil anschauen und als Anregung für eine eigene Radtour verwenden:

Noch ein paar Daten zu der Tour:

  • 57,2 km
  • 3:18 Stunden reine Fahrtzeit
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,3 km/h
  • Die angegebenen 1000 Höhenmeter bezweifle ich, da es bei Kilometer 23 nie im Leben so tief – bis auf 90 Meter ü.N.N. – hinunterging. Dennoch ist das Höhenprofil auch für Pedelec-Fahrer anspruchsvoll.
  • Sechs von mir gefundene Geocaches (1x D, 4x NL, 1x B).

Worum geht es?

An jedem 12. Tag eines Monats machen ganz viele Menschen 12 Fotos von sich und was einen so an diesem Tag bewegt oder was man erlebt. Genauer habe ich das im Januar 2017 beschrieben, als ich meine Beteiligung an dem Projekt ankündigte. Eingetragen habe ich meinen Blogbeitrag auch bei Draußen nur Kännchen – #12von12 im August.

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12von12 Unterwegs

12 von 12 im März

Gestern war der 12. März und so habe ich per Instagram meinen Tag wieder etwas etwas ausführlicher dokumentiert. Nach einer ziemlich schnell überstandenen Phase (Mi-Abend bis Sonntag) von Schnupfen und Husten konnte ich mich am Montagmorgen dann doch zu einer Dienstreise in’s osthessische Hünfeld aufmachen, wo ich für das Magazin kontinente in Sachen „E-Mail-Newsletter als Kommunikationsmittel für Orden“ referierte. Dementsprechend dokumentiert dieses „12 von 12“ die Reise und den Aufenthalt im Bonifatiuskloster ein wenig:

Das Rathaus von #Hünfeld im untergehenden Sonnenlicht. #12von12

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„Wo geht’s zur Klosterstube?“ „Vor dem Eisbären links ab!“ #12von12

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Last but not least … das #Betthupferl. #goodnight #sleepwell #12von12

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Worum geht es?

An jedem 12. Tag eines Monats machen ganz viele Menschen 12 Fotos von sich und was einen so an diesem Tag bewegt oder was man erlebt. Genauer habe ich das im Januar 2017 beschrieben, als ich meine Beteiligung an dem Projekt ankündigte. Eingetragen habe ich meinen Blogbeitrag auch bei Draußen nur Kännchen – #12von12 im März.

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12von12 Unterwegs

12 von 12 im Februar

Gestern war der 12. Februar und so habe ich per Instagram meinen Tag wieder etwas etwas ausführlicher dokumentiert. Im Wesentlichen bestand der gestrige Tag aus der Bahnfahrt vom badischen Appenweier nach Aachen. Insofern gibt es ausgerechnet am Rosenmontag KEINEN Karnevalscontent hier – na ja, also fast nicht.

Kein #Schnee in Baden. #12von12

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Bevor es am frühen Nachmittag mit der Bahn zurück nach Aachen ging, schaute ich mir zuerst noch eine Modellbahn an:

Bahnfahren. #Modellbahn #12von12

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Signal auf rot. #Modellbahn #12von12

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Signal. #Modellbahn #12von12

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Gestern war übrigens Tulpensonntag. #Alaaf 🤡 #12von12

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Zeichnung einer E-Heißdampf-Tender-Lokomotive. #1zu10 #12von12

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Von der Modellbahn nun zur großen Bahn:

Tschüss, Baden, tschüss, #Schwarzwald. #12von12

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Letzte Station vor der Fastelovendshochburg Kölle. #Siegburg #ICE #Bahn #12von12

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Kölle #alaaf. Noch ist die Lage im Hbf ruhig. #12von12

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Kinderkarneval auf Russisch. #alaaf #Bahn #12von12

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Tschüss, Kölle. Feier noch schon weiter! #Alaaf #liebsein #12von12

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Worum geht es?

An jedem 12. Tag eines Monats machen ganz viele Menschen 12 Fotos von sich und was einen so an diesem Tag bewegt oder was man erlebt. Genauer habe ich das im Januar 2017 beschrieben, als ich meine Beteiligung an dem Projekt ankündigte. Eingetragen habe ich meinen Blogbeitrag auch bei Draußen nur Kännchen – #12von12 im Februar.

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Unterwegs

7 Tage = 7 schwarz-weiß Fotos

Die Aktion „7 Tage = 7 schwarz-weiß Fotos“ macht derzeit vor allem auf den drei Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und Twitter ihre Runde. Dort posten Menschen Fotos aus ihrem Leben und versehen sie u.a. mit dem Hashtag #sevenDaysSevenPictures.

Ich wurde neulich auf Twitter zum Mitmachen nominiert:

Ich setzte den Focus der von mir ausgewählten Fotos auf Städte-Ansichten aus meinen diversen Urlauben und Städtetripps. Natürlich fiel mir die Auswahl nicht einfach, aber ich hoffe, doch einen guten Querschnitt ausgewählt zu haben:

7. Januar:

Foto: Ralf Simon
Foto: Ralf Simon

8. Januar:

Foto: Ralf Simon
Foto: Ralf Simon

9. Januar:

Foto: Ralf Simon
Foto: Ralf Simon

10. Januar:

Foto: Ralf Simon
Foto: Ralf Simon

11. Januar:

Foto: Ralf Simon
Foto: Ralf Simon

12. Januar:

Foto: Ralf Simon
Foto: Ralf Simon

13. Januar:

Foto: Ralf Simon
Foto: Ralf Simon

Gerne dürft Ihr natürlich unten im Kommentarfeld raten, bei welchem Foto/Datum es sich um welche Stadt handelt. Und je detailreicher Ihr das eine oder andere Foto beschreibt, desto mehr freue ich mich. 🙂

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BAP In eigener Sache Unterwegs

Mein Jahresrückblick 2017

Das war also 2017 – fast. Ich schaue mal grob zurück auf die vergangenen 363 Tage. Ein nicht chronologischer Rückblick:

  • Das Jahr 2017 begann mit Neujahr zuhause gemeinsam im kleinen familiären Kreis schön entspannt.
  • Dreimal (gegen Kaiserslautern, Würzburg und Wolfsburg) – so oft wie noch NIE in einem Jahr! – bin ich zum VfB nach Stuttgart gefahren: Der VfB spielte in der zweiten Liga eine starke Saison, der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga war gesichert und nun heißt es wieder aus der Ferne magere Fußballkost mit vielen Heimsiegen und aber auch vielen Auswärtssiegen ertragen zu müssen.
  • Bei den Treffen vor den Spielen gegen Würzburg und Wolfsburg lernte ich einige VfB-Fans kennen, mit denen ich bereits vorher auf Twitter kommunizierte – seitdem etwas intensiver. Danke euch für die guten Begegnungen, Gespräche – auch die digitalen!
  • Zum Spiel gegen Wolfsburg bin ich relativ spontan hin- und am selben Tag wieder zurück gefahren, da ich über Twitter (!) eine Karte für das ausverkaufte Spiel zum fairen Preis einer Spende an die DKMS angeboten bekam. Danke dem ehrenwerten VfB-Fan dafür!
  • Ein weiteres Mal war ich dienstlich in Stuttgart und genehmigte mir dabei auch eine Auszeit, um in der Clubgasstätte 1893 die Auswärtsniederlage in Frankfurt miterleben zu müssen. Gedacht war das eigentlich anders … Hinzu kam dann auch noch der Besuch des VfB-Auswärtsspiels in Mönchengladbach.
  • In nur 12-15 Minuten Fußweg-Entfernung von Zuhause liegt der Tivoli der Alemannia Aachen. Und so gingen wir mal spontan, aber meistens doch mit etwas planerischer Vorlaufzeit zu sieben Alemannia-Heimspielen und natürlich zum Weihnachtssingen.

In der App Groundhopper sieht „Meine Statistik 2017“ so aus:

Meine Swarm-Aktivitäten in 2017
Meine Groundhopper-Aktivitäten in 2017
  • Neben dem Fußball gab es natürlich auch BAP-Events, wenngleich die Lieblinxkapelle dieses Jahr nicht auf Tour war. Darüber schrieb ich vor drei Tagen in meinem „BAP-Jahresrückblick 2017“. Danke allen BAP-Fans für ihre Freundschaft, die vielen Treffen und und und …
  • Ein einmaliges musikalisches Highlight war für mich dieses Jahr das Konzert der Toten Hosen in Buenos Aires. Weitere besuchte Musikkonzerte in Aachen waren die der Wise Guys, von Stoppok und Kasalla (2x).
  • Neben Buenos Aires gab es in 2017 auch noch andere Städtetrips als da waren: De Haan (B), Boppard am Rhein, Brügge (B), St. Ottilien sowie Familienbesuche in Oedekoven (8), Kehl (3) und Kaiserslautern (1). Weitere Familienbesuche ergaben sich traurigerweise durch zwei Beerdigungen.
  • Pater Maurus Runge (@pmaurus) traf ich nicht nur zum gemeinsamen Arbeiten im März in Leipzig: privat begegneten wir uns an Wochenenden im Februar zu #sasoac in Aachen und am 1. Advent-Wochenende in St. Ottilien zu #sasoott.
  • Die Reisen innerhalb von Deutschland legte ich mit der Bahn (mind. 13.813 km) zurück; mehr dazu in meiner BahnCheck-Auswertung 2017. Für Einkaufsfahrten und Fahrten, für die der ÖPNV nicht geeignet war, fuhr ich mit Cambio-Carsharing-Autos insgesamt 899 km. Innerhalb von Aachen bewegte ich mich mit Bus, zu Fuß und mit dem Fahrrad, wobei mich seit Anfang November ein Pedelec (281,6 km) mal ein wenig, mal aber auch mehr beim Strampeln unterstützt. Google Fit zählte in 2017 (bis einschl. 24. Dezember) zudem 2.236.421 zurückgelegte Schritte.
  • Zu feiern galt es dieses Jahr auch das 30-jährige Abitur, was der Jahrgang im Rahmen des CoJoBo-Ehemaligentreffens Ende November ausgiebig tat.
  • Nach den Sommerferien engagierte ich mich erstmals in der kath. Gemeinde St. Andreas (Aachen-Soers), indem ich eine gute Stunde lang im Bierwagen Getränke ausschenkte.
  • Im Sommer feierte die KLJB Oedekoven ihr 35-jähriges Bestehen zeitgleich mit dem 30-jährigen Jubiläums des Abenteuerspielplatzes. Da ich beides mitgründete, gab ich dem General-Anzeiger Bonn dazu ein Interview.
  • Im Sommer nahmen wir hier in Aachen auch erstmal an einem Geocaching-Treffen teil. Dieses Jahr fand und loggte ich übrigens 107 Geocaches.
  • Den großen Jahresurlaub verbrachten wir (zum dritten Mal) auf den Azoren und besuchten dabei die vier Inseln Faial, Graciosa, Terceira und Sao Miguel (Fotogalerie).
  • Und ansonsten wurde Carcassonne gespielt, gegrillt, fotografiert (z.B. für „12von12„), getwittert und natürlich gebloggt.

Das war also mein 2017: Ich war immer satt, hatte immer genug zum trinken, habe ein Dach über dem Kopf, einen Job, war nur selten krank und ich lebe noch. Alles andere ist jammern auf hohem Niveau. #dnkgtt

Wie war dein Jahr 2017?

Schreib es mir doch als Kommentar unten rein!

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Unterwegs

Meine Bahncheck-Auswertung 2017

Am 18. Oktober 2016 startete ich mit diesem Blogpost meinen eigenen #Bahncheck: Ich wollte nach einem aus meiner Sicht nicht gerade objektiven Bahncheck des ZDF meine eigene, individuelle Version dagegensetzen und überprüfen, ob sich die pauschalen Aussagen im ZDF-Check so halten lassen. Vor fast einem Jahr fasste ich dann die 2016er-Bahnfahrten in einer Auswertung zusammen.

Auch in 2017 habe ich wieder zumindest alle meine Bahnfahrten im Fernverkehr getrackt und in eigenen Blogposts veröffentlicht. Nun ist es also an der Zeit wieder einen Rückblick auf mein eigenes Bahnjahr 2017 zu schreiben.

In der Folge kamen insgesamt 2 x 16 dokumentierte Bahnfahrten (plus eine Einzelfahrt; s.u.) zusammen, bei denen ich zusammen 13.813 km zurücklegte. Gekostet haben mich (bzw. bei Dienstreisen meinen Arbeitgeber) diese Reisen zusammen 1.088,69 € – eine etwas krumme Zahl, die bei der Bahn nicht vorkommt. Das lag daran, dass ich wegen einer Verspätung einen anderen Weg nehmen musste als vorgesehen und dann für den ÖPNV – unter Berücksichtigung von Rabatten, die mir die App Handyticket gewährte – nachzahlen musste.

Es handelte sich dabei um folgende Bahnfahrten:

Bei der Kilometerleistung von 13.813 km und 1.088,69 € für die Tickets komme ich auf 0,0788 €/km. Nicht einberechnet sind hierbei die Kosten für die jährliche BahnCard 25 (62 €) sowie das monatliche Jobticket, mit dem ich die Strecke Aachen Hbf – Horrem im DB-Regionalverkehr ohne weitere Ticketkosten befahren darf – ich nutze aber eben auch den Bus in und um Aachen intensiv.

Wenn ich nun noch einmal die für die dokumentierten Bahnfahrten entstandenen Kosten mit dem Richtwert von 0,30 €/km für Autofahrten betrachte, so stelle ich fest, dass ich mit 1.088,69 € (Bahn) etwas mehr als ein Viertel (27,22%) des Preises, den ich für die Strecken mit dem PKW (3.999,60 €) gezahlt hätte, aufwenden musste.

Zuverlässiger Bahnverkehr

Insgesamt benötigte ich für die 13.813 km eine Fahrtzeit (Start/Ziel inkl. Verspätungen und Warte-/Umsteigszeiten) von 135 Std. 4 Minuten – die Bahn war also mit durchschnittlich 102 km/h unterwegs. Die bei allen Fahrten „eingesammelten“ Verspätungen in Höhe von 5 Stunden 5 Minuten machen auf die Gesamtreisezeit lediglich einen Anteil von 3,76% aus. Die Strecke Aachen – Stuttgart u.z. stellte sich dabei als die unzuverlässigste Verbindung heraus, lieferte sie doch bei fünf von neun Fahrten mit summierten 3 Stunden 30 Minuten Verspätung ca. 34,7% der Gesamtverspätung.

Einige Fahrten im Regionalverkehr von Aachen nach Köln u.z. sowie Aachen – Roisdorf bzw. Impekoven u.z. habe ich im zweiten Halbjahr nicht mehr getrackt. Ebenso habe ich zwei Reisen nach Belgien (Ostende u.z. sowie Brügge u.z.) wie auch meine Fahrt mit der niederländischen Bahn von Heerlen zum Flughafen Amsterdam-Schipohl u.z. (zum/vom Flieger nach Buenos Aires) nicht aufgezeichnet.

Im Zug am Drachenfels vorbei ...
Im Zug am Drachenfels vorbei …

Zusätzliche Fahrten zu weiter entfernten Zielen musste ich mit einem Cambio-Carsharing-Auto unternehmen, da das Ziel mit Bahn und ÖPNV – wenn überhaupt! – in nur unzureichenden Zeitfenstern zu erreichen gewesen wäre. Hier zahlte ich für fünf Fahrten ins Hohe Venn, nach Ahrdorf, Oedekoven, Mönchengladbach und Daun für zurückgelegte 899 km summa summarum 352,70 € (0,39 €/km). Diese fünf Fahrten machten von der Anzahl her ein Viertel der Cambio-Auto-Ausleihen aus: die anderen 15 Fahrten dienten vor allem dem Einkauf und der Entsorgung

Mein Fazit

Mit den entsprechenden Planungsvorläufen und mit der BahnCard 25 kann man sehr gut und durchaus günstig Bahn fahren. Die Verspätungen hielten sich bei mir in Grenzen: es gab da zwar fünf Fahrten mit mehr als 30 Minuten Verspätung, aber das betrifft auch nur 15% der Fahrten. Und 16 von 33 Bahnfahrten (also fast genau die Häfte!!) waren auf die Minute pünktlich. Mich würde ja mal so ein transparentes und öffentlich dokumentiertes Tracking eines Autofahrers und Bahn-Nörglers interessieren …

So werde ich also auch in 2018 wieder weitere Strecken mit der Bahn bereisen. Deswegen habe ich seit Anfang November auch die nächste BahnCard 25 in der Tasche. Die Reisen verbloggen und den #Bahncheck weiterführen werde ich aber nicht.

Euch wünsche ich in 2018 gute Fahrt und schreib‘ doch was dazu!