InterRail, Tag 11: Nantes – Clermont-Ferrand

InterRail 1989 durch Frankreich

24. Juli 2019 | InterRail vor 30 Jahren: Wie es zu diesem „alten“ Blogbeitrag kommt, habe ich hier beschrieben.
Ich lege also unvermittelt mit dem Tagebuch von damals los! Denkt dran: Wir sind in 1989 – die Mauer ist noch nicht gefallen, es gibt noch DM und Französische Francs (FF)! Und Digitalkameras liegen auch noch in ferner Zukunft.

Paul (einer der Freiburger KLJB’ler) weckt uns um 6 Uhr, weil es anfängt zu regnen. Der Turnhallenmeister öffnet uns die Türen und schon nach wenigen Sekunden schüttet es vom Himmel. Bis 8 Uhr schlafen wir weiter. Wolfgang ist um 8.30 Uhr weg und ich gehe – nach Verabschiedung von den Augsburgern – mit den Freiburgern am Bahnhof für 20,20 FF frühstücken.

Um 10.29 Uhr geht mein Zug in Richtung Grenoble, steige aber in Moulins um. Kaufe mir vor der Abfahrt noch was Verpflegung (Kekse, Wasser: 6,10 FF) und die Zeitung Press Ocean, in der ein Foto von Claudia, Beate, Thomas und mir drin ist:

InterRail 1989: Die Delegation der KLJB Köln in der Presse-Ocean.
InterRail 1989: Die Delegation der KLJB Köln in der Presse-Ocean. Siehe dazu auch den Blogbeitrag vom 22. Juli 1989.

12.30 Uhr: Tours; 14.48: Moulins-sur-Allier. Umsteigen, 14.51 Abfahrt nach Clermont-Ferrand. Schön kühl im Abteil. Das Zentral-Massiv ist schon in Sichtweite. Das Wetter ab Renan: 1/4 bewölkt, sonnig. Fahre hinter Ryon an einer LKW-Teststrecke (des Militärs?) vorbei.

Bahnstrecke Nantes - Clermont-Ferrand
Interrail 1989: Bahnstrecke Nantes – Clermont-Ferrand

16.15 Uhr Ankunft in Clermont-Ferrand, finde sofort die Jugendherberge und gehe zurück zum Bahnhof zur Tourist-Info. Der Mann spricht fließend Deutsch. 17 Uhr wieder in der Jugendherberge (Zimmer 16): 43 FF inkl. Frühstück. Dusche!

Gehe in die Stadt. Es fängt an zu regnen, an zu schütten. Gehe kurz in die Kathedrale und durch die Fußgängerzone. Esse ein Salami-Baguette und trinke einen kaffee (14 FF). Im Regen dann zurück zu Jugendherberge. Danach nochmal zum Bahnhof: telefoniere für 5 FF nach Hause. (…)* Zurück in die Jugendherberg, noch ein Bier (Rechnung auf morgen). Gute Nacht!

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(…)* rein private, familiäre Dinge

1 Kommentar

  1. Pingback: InterRail vor dreißig (!!) Jahren – Ralf Simon

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