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Meine Bahncheck-Auswertung 2017

Am 18. Oktober 2016 startete ich mit diesem Blogpost meinen eigenen #Bahncheck: Ich wollte nach einem aus meiner Sicht nicht gerade objektiven Bahncheck des ZDF meine eigene, individuelle Version dagegensetzen und überprüfen, ob sich die pauschalen Aussagen im ZDF-Check so halten lassen. Vor fast einem Jahr fasste ich dann die 2016er-Bahnfahrten in einer Auswertung zusammen.

Auch in 2017 habe ich wieder zumindest alle meine Bahnfahrten im Fernverkehr getrackt und in eigenen Blogposts veröffentlicht. Nun ist es also an der Zeit wieder einen Rückblick auf mein eigenes Bahnjahr 2017 zu schreiben.

In der Folge kamen insgesamt 2 x 16 dokumentierte Bahnfahrten (plus eine Einzelfahrt; s.u.) zusammen, bei denen ich zusammen 13.813 km zurücklegte. Gekostet haben mich (bzw. bei Dienstreisen meinen Arbeitgeber) diese Reisen zusammen 1.088,69 € – eine etwas krumme Zahl, die bei der Bahn nicht vorkommt. Das lag daran, dass ich wegen einer Verspätung einen anderen Weg nehmen musste als vorgesehen und dann für den ÖPNV – unter Berücksichtigung von Rabatten, die mir die App Handyticket gewährte – nachzahlen musste.

Es handelte sich dabei um folgende Bahnfahrten:

Bei der Kilometerleistung von 13.813 km und 1.088,69 € für die Tickets komme ich auf 0,0788 €/km. Nicht einberechnet sind hierbei die Kosten für die jährliche BahnCard 25 (62 €) sowie das monatliche Jobticket, mit dem ich die Strecke Aachen Hbf – Horrem im DB-Regionalverkehr ohne weitere Ticketkosten befahren darf – ich nutze aber eben auch den Bus in und um Aachen intensiv.

Wenn ich nun noch einmal die für die dokumentierten Bahnfahrten entstandenen Kosten mit dem Richtwert von 0,30 €/km für Autofahrten betrachte, so stelle ich fest, dass ich mit 1.088,69 € (Bahn) etwas mehr als ein Viertel (27,22%) des Preises, den ich für die Strecken mit dem PKW (3.999,60 €) gezahlt hätte, aufwenden musste.

Zuverlässiger Bahnverkehr

Insgesamt benötigte ich für die 13.813 km eine Fahrtzeit (Start/Ziel inkl. Verspätungen und Warte-/Umsteigszeiten) von 135 Std. 4 Minuten – die Bahn war also mit durchschnittlich 102 km/h unterwegs. Die bei allen Fahrten „eingesammelten“ Verspätungen in Höhe von 5 Stunden 5 Minuten machen auf die Gesamtreisezeit lediglich einen Anteil von 3,76% aus. Die Strecke Aachen – Stuttgart u.z. stellte sich dabei als die unzuverlässigste Verbindung heraus, lieferte sie doch bei fünf von neun Fahrten mit summierten 3 Stunden 30 Minuten Verspätung ca. 34,7% der Gesamtverspätung.

Einige Fahrten im Regionalverkehr von Aachen nach Köln u.z. sowie Aachen – Roisdorf bzw. Impekoven u.z. habe ich im zweiten Halbjahr nicht mehr getrackt. Ebenso habe ich zwei Reisen nach Belgien (Ostende u.z. sowie Brügge u.z.) wie auch meine Fahrt mit der niederländischen Bahn von Heerlen zum Flughafen Amsterdam-Schipohl u.z. (zum/vom Flieger nach Buenos Aires) nicht aufgezeichnet.

Im Zug am Drachenfels vorbei ...
Im Zug am Drachenfels vorbei …

Zusätzliche Fahrten zu weiter entfernten Zielen musste ich mit einem Cambio-Carsharing-Auto unternehmen, da das Ziel mit Bahn und ÖPNV – wenn überhaupt! – in nur unzureichenden Zeitfenstern zu erreichen gewesen wäre. Hier zahlte ich für fünf Fahrten ins Hohe Venn, nach Ahrdorf, Oedekoven, Mönchengladbach und Daun für zurückgelegte 899 km summa summarum 352,70 € (0,39 €/km). Diese fünf Fahrten machten von der Anzahl her ein Viertel der Cambio-Auto-Ausleihen aus: die anderen 15 Fahrten dienten vor allem dem Einkauf und der Entsorgung

Mein Fazit

Mit den entsprechenden Planungsvorläufen und mit der BahnCard 25 kann man sehr gut und durchaus günstig Bahn fahren. Die Verspätungen hielten sich bei mir in Grenzen: es gab da zwar fünf Fahrten mit mehr als 30 Minuten Verspätung, aber das betrifft auch nur 15% der Fahrten. Und 16 von 33 Bahnfahrten (also fast genau die Häfte!!) waren auf die Minute pünktlich. Mich würde ja mal so ein transparentes und öffentlich dokumentiertes Tracking eines Autofahrers und Bahn-Nörglers interessieren …

So werde ich also auch in 2018 wieder weitere Strecken mit der Bahn bereisen. Deswegen habe ich seit Anfang November auch die nächste BahnCard 25 in der Tasche. Die Reisen verbloggen und den #Bahncheck weiterführen werde ich aber nicht.

Euch wünsche ich in 2018 gute Fahrt und schreib‘ doch was dazu!

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BAP Unterwegs

Mein BAP-Jahresrückblick 2017

Vier BAP-Highlights gab es dieses Jahr – und das ohne Konzerte und Tour!

Natürlich war das Fan-Treffen in Ahrdorf eine kleine Auszeit …

… die „Freunde treffen sich – revisited“-Ausstellung in Bergisch-Gladbach eine Augen- und Geistesweide.

Und dann kam natürlich auch noch das „Familienalbum“.

Getoppt wurde das alles durch das Logbuch zur 2016er-Jubiläumstour. Die Seite 135 spricht für sich:

BAP-Logbuch zum Konzert am 2. Dezember 2016 in Olsberg (Sauerland)
BAP-Logbuch zum Konzert am 2. Dezember 2016 in Olsberg (Sauerland)
BAP-Logbuch zum Konzert am 2. Dezember 2016 in Olsberg (Sauerland)

(Auch wenn andere Kapelle und andere Stadt: Natürlich möchte den Trip nach Buenos Aires zu den Toten Hosen nicht verschweigen.)

Ich bin mir sicher, dass auch 2018 wieder ein gutes BAP-Tour-Jahr wird! Für selbiges wünsche ich Dir viel Erfolg, alles Gute und vor allem Gesundheit!

Nach derzeitigem Stand werde ich am 24. Februar in Essen (W. Niedecken & Bundesjazzorchester), am 30. Mai zum offiziellen Tour-Start in Stuttgart, einen Tag später (31. Mai) in Trier und weitere zwei Tage später (2. Juni) in Köln dabei sein.

Tickets zur BAP-Tour 2018
Tickets zur BAP-Tour 2018 (Teil 1)

Im zweiten Tour-Teil im Herbst sind dann Karlsruhe (2. Oktober), Bremen (6. Oktober) und Düren (10. Oktober) schon fest eingeplant.

Wo kann ich Dich treffen? Schreib es mir als Kommentar unten rein!

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Unterwegs

Bahncheck: Aachen – St. Ottilien u.z.

Endlich bin ich mal wieder Bahn gefahren! Seit Anfang Oktober war das meine erste Fernverkehrsfahrt und es wird für dieses Jahr auch die letzte sein. Im Laufe des Dezember kommt also noch eim Jahresrückblick auf den #Bahncheck.

Zu zweit ging es also nach St. Ottilien, wo wir im dortigen Benediktinerkloster einen Freund besuchten.

Sa., 2. Dezember 2017: Aachen Hbf – St. Ottilien
Bahnhof ab/an (Soll) Zug ab/an (Ist) Zeit-
differenz
Aachen Hbf ab 6.51 RE 10113 ab 6.51 +/- 0 Min.
Köln Hbf an 7.44 an 7.47 + 3 Min.
ab 7.53 ICE 1521 ab 7.53 +/- 0 Min.
Mainz Hbf an 9.59 an 10.01 + 2 Min.
ab 10.17 EC 115 ab 10.27 + 10 Min.
Augsburg Hbf an 13.40 an 13.41 + 1 Min.
ab 13.51 BRB 86527 ab 13.54 + 3 Min.
St. Ottilien an 14.32 an 14.34 + 2 Min.
Bahnhof St. Ottilien (2)
Schautafel am alten Bahnhofs“gebäude“ St. Ottilien | © Ralf Simon, cc-by-nc 3.0

Zurück ging es dann zwei Tage später:

Mo., 4. Dezember 2017: St. Ottilien – Aachen Hbf
Bahnhof ab/an (Soll) Zug ab/an (Ist) Zeit-
differenz
St. Ottilen ab 11.23 BRB 86524 ab 11.25 + 2 Min.
Augsburg Hbf an 12.09 an 12.10 + 1 Min.
ab 12.17 EC 218 ab 12.33 + 16 Min.
Frankfurt/M. Hbf an 15.40 an 15.50 + 10 Min.
ab 16.27 ICE 12 ab 16.27 + 10 Min.
Aachen Hbf an 18.16 an 18.33 + 17 Min.

Der EC 218 – aus Österreich kommend – hatte in Augsburg Verspätung. Der erste Wintereinbruch hinterließ also schon seine Spuren. Dank größzügiger Umsteigezeiten stellen uns die Verspätungen in Augsburg und Frankfurt aber vor keine Herausforderungen.

Lediglich bei der Rückfahrt gab es wegen eines Polizeieinsatzes im ICE 12 und daraus folgendem außerplanmäßigen Halt in Siegburg/Bonn eine etwas größere Verspätung. Am Zielort Aachen machte das aber nichts, da wir den ursprünglich geplanten Bus in die Soers dennoch erreichten.

Ticketinfo: Für diese Bahnfahrt hatten wir die Tickets für zwei Personen am 6. November gebucht. Das Gesamtticket für zwei Personen kostete für Hin- und Rückfahrt 90,35 € (BahnCard 25, Sparpreis, 2. Klasse) – wegen der gemeinsamen Buchung gab es neben dem BC25-Sparpreis auch noch einen Mitfahrer-Rabatt. Hätten wir jeder für sich alleine gebucht, so hätte sich ein Preis von 2 x 56,80 € = 113,60 € ergeben. Der Mitfahrer-Rabatt lohnt sich also durchaus auch bei frühzeitiger Sparpreis-Buchung!

Die Fahrtstrecke betrug 1.372 Bahnkilometer. Bei einem Preis von 0,30€/km entspricht das Kosten in Höhe von 411,60 € für eine PKW-Fahrt.

Wie bereits oben erwähnt, war das meine letzte #Bahncheck-Fahrt 2017 im Fernverkehr. Im Laufe des Dezember gibt es dann noch eine Auswertung des Jahres 2017.


Auf dem Titelfoto (© Ralf Simon, cc-by-nc 3.0) siehst du das ehemalige Bahnhofs“gebäude“ von St. Ottilien.

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Die Toten Hosen in Buenos Aires

Ich war ja wirklich da. Auch auf den Tag genau drei Wochen später ist das für mich irgendwie immer noch ein Stück weit unvorstellbar. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich ja nun eigentlich „unheilbarer“ BAP-Fan bin. Nun ist es ja nicht so, dass ich ausschließlich die Musik meiner Lieblinxkapelle höre. In unserem CD- und auch LP-Schrank stehen durchaus auch andere Alben. So nämlich auch von den Toten Hosen. Und außerdem war ich ja auch schon mal auf einem (EINEM!!) Tote-Hosen-Konzert. In Köln. Am 17. November 2012. In der KölnArena. Oberrang Nord. Reihe 3. Platz 19.

19. November 2012, Köln: Die Toten Hosen
19. November 2012, Köln: Die Toten Hosen

Ein undankbar schlechter Platz, weil er oben unter dem Hallendach weit weg – ganz weit weg! – von der Bühne lag. Die Bandmitglieder konnte ich auf der Bühne kaum erkennen, der Screen-Würfel mittig unter dem Hallendach machte es auch nicht unbedingt besser.

Dass ich mir also vor fünf Jahren erstmals Die Toten Hosen live anschaute, dafür ist ein Freund aus Aachen verantwortlich, den ich seit 2004 kenne. Er besucht(e) ziemlich viele Tote-Hosen-Konzerte. Vielleicht war ich auch noch vom Sommer 2012 angefixt, als ich mit ihm auf einer Hochzeit einer gemeinsamen Freundin auf Amorgos (griech. Ägäis) weilte. In der Partynacht lief nicht nur einmal der damals aktuelle Chart-Breaker „An Tagen wie diesen …“
Danach wurde es bei mir um Die Toten Hosen dann ziemlich ruhig. Das eine oder andere Album habe ich mir in der Zwischenzeit zugelegt und gehört. Das war’s dann aber auch.

Und so denkt sich der eine oder die andere zurecht:

Und wieso dann gleich nach Buenos Aires?

Die Toten Hosen spielen doch auch regelmäßig in Deutschland. Nun ja, besagter Freund fragte mich im Spätsommer diesen Jahres, ob ich nicht Lust hätte zu ein, zwei Konzerten der Hosen nach Buenos Aires mitzufliegen. Er habe ein Ticket für Buenos Aires übrig. Für das Konzert in La Plata könne man sicher noch eins organisieren. Keine Ahnung mehr, bei welcher Gelegenheit er mir das sagte, aber so geriet die einfache Anfrage in ein durch einige Bierchen unterstütztes „Ja, mal schauen …“

Außerdem würden die Hosen mit diesen Konzerten ihr 25-jähriges Jubiläum in Argentinien feiern. Und für ihre treue Fanschar dort – Argentinien hatte und hat wohl eine sehr rege Punk-Szene – fliegen sie halt alle paar Jahre für ein paar Gigs nach Buenos Aires.

Klar war mir schon, dass ich wegen dienstlicher Verpflichtungen das La-Plata-Konzert am 4. Oktober nicht besuchen könnte. Da ich bis einschl. 3. Oktober noch auf Dienstreise sein würde, könnte ich frühestens eben am 4. Oktober von nach Buenos Aires fliegen. Da der Kumpel das Buenos-Aires-Ticket schon online gekauft hatte, aber noch auf die Zustellung wartete, hielt ich den Ball auch erst einmal flach. Wer weiß, ob das Ticket wirklich kommt? Und falls nicht, habe ich ein Flugticket an der Backe!

Nun, es erwies sich jedoch so, dass der DTH-Shop tatsächlich die Tickets verschickte. Und als sie dann beim Kumpel lagen, stand die Entscheidung an: Hinfliegen und eine einmalige Chance wahrnehmen oder das sichere Ticket in andere Hände gelangen lassen? Recherchen nach passenden Flügen sowie die Anfrage beim Chef wegen zweier zusätzlicher freier Tage verliefen positiv. Und so hatte ich ziemlich schnell das Flugticket für Amsterdam (AMS) – Buenos Aires (EZE) u.z. in der Mailbox. Damit war auch das Konzertticket meins!

Die Toten Hosen: 7. Oktober 2017, Buenos Aires
Die Toten Hosen: 7. Oktober 2017, Buenos Aires

Auf geht’s!

Und dann kam der Tag des Abfluges. Durch die fünftägige Dienstreise über das lange Wochenende mit zahlreichen Begegnungen mit Menschen aus Burkina Faso, war ich am Nachmittag des 3. Oktober noch ziemlich geflasht. Aber das zählte jetzt nicht: Koffer auspacken, Koffer neu packen, um einen Tag später gegen Mittag nach Amsterdam aufzubrechen.

In Buenos Aires kam ich nach einem dreizehnstündigen Flug frühmorgens gegen 6 Uhr Ortszeit an. Bis die Formalitäten, Geldwechsel, Busfahrt in die City etc. absolviert waren, war es schon ca. 11 Uhr, bis ich meine AirBnB-Unterkunft im Stadtteil Recoleta beziehen konnte. Den Nachmittag hatte ich dann zu meiner eigenen Verfügung, bevor ich mich mit meinem Kumpel traf, der am späten Nachmittag aus La Plata zurückkehrte.

Den Freitag verbrachten wir dann gemeinsam in der Stadt. Am Abend dann das kulinarische Highlight der Reise:

Am Samstag besuchten wir den bekannten Friedhof von Recoleta und nach einer Mittagspause ging es dann auch langsam aber sicher Richtung Konzerthalle in der Nähe des Stadions des weltbekannten Fußballclubs „River Plate“. Vom Stadion selbst habe ich aber gar nichts gesehen, denn wir wollten uns gute Plätze in der Konzerthalle sichern. Also hieß es, sich rechtzeitig in die Warteschlangen einzureihen. Um die 40 – 50 Menschen – überwiegend deutschsprachige – hatten sich schon drei Stunden vor Konzertbeginn vor der Halle versammelt. Wie in den Achtzigern bei BAP!

Irgendwann ging es dann los. Und ich war überrascht, wie zivilisiert die punkigen Hosen-Fans in die Halle gingen. Keine Hektik, kein Stress „ich muss aber ganz vorne …“ und so weiter. Ich konnte das alles nämlich sehr gut beobachten, weil ich von einem der drei Oberränge einen sehr guten Blick auf den Innenbereich hatte. BTW: Die Oberränge hier waren sehr familiär, nicht vergleichbar mit denen in der KölnArena. Denn in das „Estadio Obras Sanitarias“ – also die Sporthalle – passen auch „nur“ 4.000 bis 4.500 Zuschauer.
Nachdem eine Vorband ein wenig Stimmung in die Halle gebracht hatte ging es nach einer Umbaupause gegen 21.15 Uhr auch endlich mit den Toten Hosen los! Ein paar Videos sagen mehr als weitere Worte …

(Diese und einige Videos mehr habe ich in einer Youtube-Playlist abgelegt.)

Nach dem Konzert, das gegen 23.00 Uhr endete, ging es dann mit einem Linienbus zurück nach Recoleta. Noch ein paar Meter zu Fuß bis in’s Bett … denn für ein Abschlussbierchen fehlte dann doch irgendwie die Kraft. Denn der Kumpel reiste bereits am darauf folgenden Tag wieder Richtung Deutschland ab. Ich gönnte mir aber noch einen erlebnisreichen Sightseeing-Sonntag in Buenos Aires.

Fazit

Auch, wenn ich die Buenos-Aires-Sightseeing-Tage noch nicht hier im Blog verarbeitet habe: Es war ein toller Kurztrip, eine tolle Stadt! Mal schauen, ob sich noch einmal die Gelegenheit bietet, dorthin zu kommen … Bei der DTH-Tour 2018 werde ich aber wohl nicht anzutreffen sein. Denn zur selben Zeit ist auch BAP wieder an den Steckdosen der hiesigen Konzerthallen wiederzufinden. Dadrauf freue ich mich jetzt schon!

_______
P.S.: Jetzt muss ich den Text noch ins Englische übersetzen, denn per Twitter wurde ich angefragt, ob ich für einen argentinischen Blog meine Erlebnisse aufschreiben würde …

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Bahncheck: Aachen – Stuttgart

Hier mein Blogpost von meiner Dienstreise am Freitag nach Stuttgart. Ja, schon wieder. Es war dieses Jahr bereits mein fünfter Besuch in Stuttgart (und leider hatte der VfB ein Auswärtsspiel in Frankfurt).

Hier also mein #Bahncheck Aachen – Stuttgart:

Fr., 29. September 2017: Aachen Hbf – Stuttgart Hbf
Bahnhof ab/an (Soll) Zug ab/an (Ist) Zeit-
differenz
Aachen Hbf ab 11.39 ICE 15 ab 11.48 + 9 Min.
Frankfurt/Main Flugh. an 13.16 an 13.19 + 3 Min.
ab 13.21 ICE 575 ab 13.23 + 2 Min.
Stuttgart Hbf an 14.35 an 14.35 +/- 0 Min.

Eine Bahnrückfahrt gab es nicht, da wir mit einigen Kolleg/-innen und Gästen aus Burkina Faso am Di., 3. Oktober, im Reisebus nach Aachen zurück gefahren sind.

Ticketinfo: Für diese dienstliche Bahnfahrt hatte ich im September das Ticket beim missio-Reisedienst raptim. Es kostete 88,50 € (BahnCard 25, Flexpreis, 2. Klasse).

Die Fahrtstrecke betrug 501 Bahnkilometer. Bei einem Preis von 0,30€/km entspricht das Kosten in Höhe von 150,30 € für eine PKW-Fahrt.

Auf dem Titelfoto (© Ralf Simon, cc-by-nc 3.0) siehst du den S-Bahnhof Stuttgart-Neckarpark mit Blickrichtung Osten.


Die nächste Bahnfahrt absolviere ich nächste Woche nach Amsterdam – und knapp eine Woche später zurück. Ob ich dazu einen #Bahncheck machen werde, weiß ich noch nicht. Es handelt sich ja nicht um eine Fahrt mit der Deutschen Bahn, deren Pünktlichkeit ich ja eigentlich über einen längeren Zeitraum schriftlich festhalten möchte.

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Bahncheck: Aachen – Stuttgart u.z.

Hier mein Blogpost von meiner Fahrt am letzten Samstag nach Stuttgart. Ja, schon wieder. Es war dieses Jahr bereits mein vierter Besuch in Stuttgart und es kommt in Kürze noch ein fünfter Besuch hinzu. Dieses Mal war ich wieder privat dort, weil ich relativ kurzfristig die Möglichkeit hatte, beim VfB-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg ein „Ticket“ in der Cannstatter Kurve zu bekommen.

Hier also mein #Bahncheck Aachen – Stuttgart u.z.:

Sa., 16. September 2017: Aachen Hbf – Stuttgart Hbf (SOLL)
Bahnhof ab/an (Soll) Zug ab/an (Ist) Zeit-
differenz
Aachen Hbf ab 7.40 ICE 11 ab 8.05 + 25 Min.
Frankfurt/Main Flugh. an 9.16 an 9.36 + 20 Min.
ab 9.21 ICE 571
Stuttgart Hbf an 10.35
Sa., 16. September 2017: Aachen Hbf – Stuttgart Hbf (IST)
Bahnhof ab/an (Soll) Zug ab/an (Ist) Zeit-
differenz
Aachen Hbf ab 7.40 ICE 11 ab 8.05 + 25 Min.
Frankfurt/Main Flugh. an 9.16 an 9.36 + 20 Min.
ab 9.51 ICE 103 ab 9.51 +/- 0 Min.
Mannheim Hbf an 10.23 an 10.26 + 3 Min.
ab 10.30 ICE 593 ab 10.50 + 20 Min.
Stuttgart Hbf an 11.08 an 11.25 + 17 Min. bzw.
+ 50 Min.

Hinfahrt: Nachdem der ICE aus Brüssel bereits mit 25 Minuten Verspätung in Aachen ankam, war klar, dass ich den Anschluss in Frankfurt-Flughafen nicht mehr bekommen würde. Zum Glück hatte ich viel Zeit im Vorlauf eingeplant, sodass die 50-minütige Verspätung nicht so schwer ins Gewicht fiel. Natürlich wäre ich lieber früher in Stuttgart gewesen, um die VfB-Fans am verabredeten Zeitpunkt früher treffen zu können. Sei’s drum …

Sa., 16. September 2017: Stuttgart Hbf – Aachen Hbf
Bahnhof ab/an (Soll) Zug ab/an (Ist) Zeit-
differenz
Stuttgart Hbf ab 19.51 ICE 512 ab 19.51 +/- 0 Min.
Köln Hbf an 22.05 an 22.05 +/- 0 Min.
ab 22.15 RE 10140 ab 22.15 +/- 0 Min.
Aachen Hbf an 23.07 an 23.07 +/- 0 Min.

Rückfahrt: Ich glaube, eine in allen Punkten absolut pünktliche Fahrt hatte ich auch nur sehr selten bislang.

Ticketinfo: Für diese Bahnfahrt hatte ich am 20. August zwei getrennte Tickets gebucht. Die waren zusammen genommen irgendwie kostengünstiger als Hin- und Rückfahrt in einer Buchung. Und in der Hinfahrt, die ich für 34,90 € erhielt, war sogar noch die 1. Klasse mit Sitzplatzreservierung inklusive. Die Rückfahrt kostete mich in der 2. Klasse 57,40 €. Zusammen waren das also 92,30 €.

Die Fahrtstrecke betrug 2 x 501 = 1.002 Bahnkilometer. Bei einem Preis von 0,30€/km entspricht das Kosten in Höhe von 300,60 € für eine PKW-Fahrt.

Auf dem Titelfoto (© Ralf Simon, cc-by-nc 3.0) siehst du den nach Köln Hbf einfahrenden Regionalexpress 1 nach Aachen.


Die nächste Bahnfahrt findet in gut einer Woche statt – wieder nach Stuttgart, dienstlich. Vielleicht schaffe ich den Blogbeitrag irgendwann an den Wochenend-Arbeitstagen. Denn die Rückfahrt erfolgt in einer größeren Gruppe per Reisebus.

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Buenos Aires und Fußball

… gehören ja irgendwie untrennbar zusammen: Man denke nur an die „Hand Gottes“ von Diego Maradona oder an die weltbekannten Clubs „River Plate“, „Boca Juniors“ oder „Independiente“ mit ihren ebenso bekannten Stadien, die so schöne Namen wie z.B. „La Bombonera“ (Die Pralinenschachtel) tragen.

Nun, ich hatte schon ziemlich schnell festgestellt, dass an dem langen Wochenende, an dem ich mich wegen des Toten-Hosen-Konzertes in Buenos Aires aufhalten werde, keine Liga- oder Pokalspiele des argentinischen Verbandes sein werden. Irgendeiner der zahlreichen Stadtclubs hätte doch ein Heimspiel gehabt! Aber es war einfach nichts zu finden.

Also graste ich heute noch einmal die einschlägigen Seiten ab und fand heraus, dass zu dieser Zeit auf dem südamerikanischen Kontinent Qualifikationsspiele zur WM 2018 in Russland stattfinden. Spieltage sind der 4./5. und der 9./10. Oktober. Voila – Argentinien spielt am Abend des 5. Oktobers zu Hause – also in Buenos Aires! – gegen Peru. Also auf zur Online-Ticketsuche!

Ich muss gestehen: Ich wurde bislang nicht fündig. Die einzige Plattform, die mir etwas anbieten will, heißt „Viagogo“. Das scheint mir mit denen jedoch ein ziemlich windiges Geschäft zu sein. So fand ich z.B. heraus, dass über die Plattform Tickets für das erste internationale Spiel des 1. FC Köln (gegen Arsenal London) seit 25 Jahren am 23. November d.J. 660 (sechshundertsechzig!!) € kosten sollen. Huuuiiiii….!!!

Eine Nachfrage an meine Twitter-Follower bestätigte mich in meiner Einschätzung:

Habe gegoogelt und die Ergebnisse sollten Euch als Warnung vor dieser Website dienen.

Bei der weiteren Suche stieß ich dann darauf, dass in den vergangenen Jahren auch Bundesliga-Vereine sich dieser Plattform bedienten, nach zahlreichen Fan-Protesten die Verträge mit dem Dienstleister, ääääh, der Abzocker-Website, jedoch nicht fortsetzten. So auch der VfB Stuttgart, bei dem es in der Saison 2012/13 u.a. beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg entsprechende Proteste gab. Damals entstand auch das Header-Foto (s.o.),  das ich mit freundlicher Genehmigung von Ute Lochner / vfb-bilder.de verwenden darf.

So bin ich also immer noch auf der Suche nach einer zuverlässigen Website, wo ich ein oder zwei Tickets für Argentinien – Peru ordern kann. Sachdienliche Hinweise nehme ich gerne per Kommentar, Twitter oder die anderen üblichen Wege entgegen. Herzlichen Dank!

P.S.: Den argentinischen Fußballverband habe ich natürlich bereits nach einer offiziellen Bezugsquelle angefragt.

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Über das Leben in Buenos Aires …

… erzählt diese knapp 2-stündige 3sat-Dokumentation „Leidenschaft und Melancholie“:

https://www.youtube.com/watch?v=PLVwyIuQ-pE