Facebook hat am Wochenende sowohl an meiner Profil-Seite wie auch am Newsfeed Designänderungen vorgenommen:
Facebook: Flat-Design am 10. März 2014
Auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt erkennbar. Aber neben Kleinigkeiten fiel mir als Erstes das sogenannte Flat-Design auf, das an die Kachel-Optik von Windows 8 erinnert.
Ist dein Facebook-Profil auch schon auf das Flat-Design umgestellt worden?
Und damit nicht genug! Auch Facebook Pages – also quasi die Unternehmensseiten – werden demnächst ebenfalls auf das Flat-Design umgestellt, so Social Secrets.
Gestern wurde bekannt, dass das Social Media-Schwergewicht Facebook einen Konkurrenten im Bereich des Messaging für sage und schreibe 19 Milliarden US-$ gekauft hat. Die Absichten von FB-Chef Mark Zuckerberg liegen auf der Hand: Die Smartphone-App Whatsapp hat binnen kurzer Zeit Millionen von Usern gefunden, die Kurznachrichten inkl. Fotos und Videos untereinander autauschen (alleine in Deutschland wird die WhatsApp-Userzahl auf ca. 20 Millionen geschätzt). Das hatte „Zuck“ auch mit dem Facebook-Messenger vor, der sich aber nicht durchsetzte. Nun hat er sich also einen starken Konkurrenten einverleibt: „Freunden soll man nahe stehen. Feinden noch näher.“
Ich persönlich habe mich von Anfang gegen die Nutzung von WhatsApp entschieden, da die App sehr viele Sicherheitslücken hat, die auf den einschlägigen Websites dokumentiert sind – z.B. hier bei Heise. Zudem läuft der Service auf US-amerikanischen Servern und spätestens seit dem NSA-Skandal wissen wir, was mit PRISM und anderen Abhörprogrammen so alles möglich ist.
So, wie ich jeden Tag meine Wohnungstüre hinter mir verschließe, so möchte ich auch meine private Kommunikation nicht (teil-)öffentlich preisgeben. Davon unterscheidet sich gewaltig, was ich hier im Blog, auf Facebook, Twitter, Google+ schreibe oder welche Fotos ich über Instagram teile. Die davon zu unterscheidende ganz private Kommunukation geht niemanden etwas an – außer die Menschen, mit denen ich eben jene führe.
Whatsapp | Facebook
Nun mag manche/r sagen: „Ich habe nichts zu verbergen.“ Bitteschön. Aber ist es ein grundgesetzlich verbrieftes Grundrecht, dass meine Privatspähre zu schützen ist. Dieses Grundrecht hat seine „spezielle deutsche“ Geschichte. Denken wir einmal ein paar Jahrzehnte zurück, als Menschen hier in unserem Land verfolgt wurden. Sie waren Gewerkschaftler, Homosexuelle, Juden, Kommunisten, Roma und Sinti, „Nicht-Arier“. Was damals schon ohne digitale Erfassung möglich war, ist und bleibt erschreckend. Die Folgen umso mehr. Auch im geteilten Deutschland litten die Menschen unter dem Verfolgungswahn von SED und Stasi. Unsere jetzige „freie“ Gesellschaft ist auf dem besten Wege, seine Freiheit zu verlieren: an die Geheimdienste unseres Staates und die befreundeter Staaten. Und unsere Regierung unternimmt nichts dagegen. Stattdessen erklärte der ehemalige Kanzleramtsminister Pofalla die digitale Überwachung bundesdeutscher Bürger/-innen durch die NSA „für beendet“. Beendet war nichts – das wissen wir heute sehr gut.
Das Grundrecht auf Privatspäre möchte ich nicht aufgeben – weder das bzgl. meiner Wohnung noch das hinsichtlich meiner Kommunikation. Nicht für mich, nicht für unsere Nachkommen. Deswegen verwende ich – übrigens bereits seit September 2013 – für meine gesicherte private Kommunikation die Smartphone-App Threema. Und sollte es irgendwann eine noch sicherere App geben, dann steige ich auf die um.
Und deswegen ist es wichtig sich auch bei andere Initiativen und Aktivitäten gegen einen drohenden Überwachungsstaat zu beteiligen. Was NSA und GCHQ treiben – dagegen haben wir wenig Möglichkeiten. Aber wir können, ja müssen!, als Bürger*innen dieses Landes unsere Regierung auf die Spur bringen, die Überwachungsaktivitäten unserer Geheimdienste zu unterbinden. Stattdessen ist es Aufgabe unserer Geheimdienste, dass sie mit ihren technischen Mitteln unsere Grundrechte gegenüber anderen Staaten schützen und verteidigen.
Seit fast 10 Jahren wohne ich nun in Aachen. Und gestern vor 1200 Jahren verstarb Karl der Große hier in dieser alten Kaiserstadt. In „Aquis grana“ wird sich das gesamte Jahr 2014 um den Frankenkönig drehen. Anlass für mich genug, ein paar interessante Tweets zusammenzustellen. Klickt Euch einfach durch und lasst Euch von den Quellen inspirieren!
Ja, man könnte wirklich daran verzweifeln! Ich für meinen Teil wünsche mir schon einen schönen Winter mit Schnee und Spaziergängen im weißen Aachener Wald. In den Vorjahren habe ich das richtig genossen, an den kalten Wintertagen. Und weil nun in den ersten vier Wochen des Winters 2013/14 noch gar keine Schneeflocke auf Aachen fiel, hatte ich auch vor eineinhalb Wochen eine kleine Umfrage auf twtpoll gemacht und diese Facebook promoted.
Eure Antworten fielen ziemlich eindeutig aus. Denn Ihr hattet mehrheitlich recht! Vorigen Donnerstag (23.1.) wurden mir bereits erste Schneeflocken in den Aachener Höhenlagen (Stadtbezirk Brand) gemeldet. Und heute nun gegen 10.30 Uhr habe ich dann erstmals in diesem Winter Schneeflocken live gesehen. Was für ein Wunder!! 😮
Papst Franziskus (20. März 2013) (cc Presidência da Republica / Roberto Stuckert Filho, Wikimedia Commons)
… und die Reaktionen
Seit knapp einem Jahr ist der argentinische Jesuit Jorge Mario Bergoglio nun Papst. Zum „Welttag der sozialen Kommunikationsmittel“ (in Deutschland auch als „Mediensonntag“ bekannt) hat voriges Jahr noch Papst Benedikt seine Botschaft veröffentlicht. Nun also der Argentinier, der in seiner bisherigen Amtsführung schon für so manche Überaschung sorgte.
Die Tiere diskutierten einmal über Weihnachten. Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.
„Na klar, Gänsebraten“, sagte der Fuchs, „was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?!“
„Schnee“, sagte der Eisbär, „viel Schnee!“ Und er schwärmte verzückt: „Weiße Weihnachten!“
Das Reh sagte: „Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich Weihnachten nicht feiern.“
„Aber nicht so viele Kerzen“, heulte die Eule, „schön schummrig und gemütlich muss es sein, Stimmung ist die Hauptsache.“
„Aber meine neuen Kleider muss man sehen“, sagte der Pfau, „wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten!“
„Und Schmuck!“, krächzte die Elster, „jedes Weihnachtsfest kriege ich was: Einen Ring, ein Armband, eine Brosche oder eine Kette, das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten.“
„Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen,“ brummt der Bär, das ist doch die Hauptsache. „Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich aus Weihnachten.“
„Mach’s wie ich,“ sagte der Dachs, „pennen, pennen, das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: mal richtig pennen!“
„Und saufen,“ ergänzte der Ochse, mal richtig einen saufen und dann pennen, …“
Aber dann schrie der Ochse: „AUA“, denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt: „Du Ochse, denkst Du denn nicht an das Kind?“
Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: „Das Kind, ja das Kind, das ist doch die Hauptsache.“
„Übrigens,“ fragte er dann den Esel, „wissen das die Menschen eigentlich?“
So denke ich auch manchmal, wenn ich höre, wie „toll“ doch angeblich die Firmen-Weihnachtsfeier in der Adventszeit war – Hauptsache gesoffen. Ich finde es – ja – abstoßend, dass die meisten Feiern mit viel Alkohol enden (müssen). Nichts gegen ein, zwei, drei Bier oder Wein beim Abendessen oder auch Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Im Zentrum der Weihnachts- bzw. Adventsfeier steht jedoch die Freude auf die bevorstehende Geburt Christi.