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In eigener Sache

Ralf bleibt zu Hause

Das Corona-Virus verändert die Welt – und auch meine Arbeitsweise. Vorerst heißt es bei mir: Home Office.

Ganz ohne Panik, aber wohl vorbereitet, haben wir heute in der Besprechung unserer Abteilung Kommunikation & Presse von missio auf Home Office umgestellt. Der missio-Vorstand hat bereits in den vergangenen Wochen mehrfach auf die Corona-Virus-Situation reagiert und entsprechende Maßnahmen beschlossen. Mich betrafen zuerst nur die Anweisungen zu innerdeutschen Dienstreisen. So konnte ich Anfang März noch nach Stuttgart zur Tagung „Kirche im Web“ reisen.

Seit heute ist allerdings klar, dass das bis auf Weiteres für mich nicht mehr geht. Meine nächste Dienstreise wäre eh erst Anfang Mai nach Berlin zur re:publica gegangen. (Die Organisatoren haben die Netzkonferenz aber schon von sich aus in der vergangen Woche abgesagt und auf Mitte August verschoben). Bei missio sollen alle, deren Arbeitsfeld es zulässt und die entsprechend technisch ausgestattet sind, ihre Arbeiten im Home Office erledigen. Das werde ich also dann ab morgen größtenteils tun.

Auch wenn wir verstärkt auf Telefon- und Videokonferenzen setzen werden, so muss ich dennoch hin und wieder ins Büro – das eine oder andere Meeting ist aber einfach nicht virtuell veranstaltbar. Solange ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann, komme ich jedenfalls schon mal unterwegs mit wesentlich weniger Menschen in Kontakt, als wenn ich ca. 30 Minuten in zwei verschiedenen Bussen unterwegs wäre.

Folgende Tools setzen wir für die dezentrale Homeoffice-Arbeit ein:

  • GoToMeeting (für Videokonferenzen)
  • Slack (für die abteilungsinterne Kommunikation)

Und wir haben ja auch noch den VPN-Zugang in unser Hausnetzwerk, sodass ich auch die dienstliche E-Mail-Adresse nutzen kann.

Wie Home Office gut funktionieren kann, beschreibt dieser Blogbeitrag von „Zukunft der Arbeit“.

Ich finde es wichtig, dass auch missio den Weg konsequent geht: Wir haben eine kollektive Verantwortung gegenüber Kolleg*innen, deren Familienangehörigen und der Gesellschaft. Unsere Handlungen haben einen direkten Einfluss auf das Leben anderer – in unserer Projektarbeit für die Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien und jetzt auch in erhöhtem Maße hier in unserem Land.

Die Zahlen und Prognosen zeigen, dass eine Infektion durch Corona für etwa 60 bis 70% der deutschen Bevölkerung nur noch eine Frage des „wann“ ist. Ziel ist es jetzt also, die exponentiell wachsende Kurve neuer Infektionen so flach wie möglich zu halten, um Risikogruppen zu schützen und unser Gesundheitssystem bestmöglichst zu entlasten. Denn wir alle müssen unseren Teil zu #flattenthecurve beitragen. Warum das Verlängern der Krankheitskurve wichtig ist, erläutert Claus Kleber vom heute journal in diesem 92-sekündigen Video:

Mein Appell an dich: Sei dir deiner Verantwortung gegenüber anderen bewusst, pass auf dich auf und bleib gesund! Gemeinsam überstehen wir auch die kommenden Monate gut.

Von Ralf Simon

... arbeitet beim katholischen Hilfswerk 'missio', ist Social-Media-affin und reist gerne mit der Bahn. Zudem schlägt sein musikalisches Herz für die Kölner Band NiedeckensBAP.

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