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Fußball

Saisonspende 2019/20

Wir befinden uns in einer Situation, die die Bundesliga, ja, der deutsche Fußball, seit Beginn der Bundesliga 1962/63 noch nicht gesehen hat: Mitte März stoppte die Saison beider Ligen – und aller anderen darunter und in vielen europäischen Staaten auch -, um der grassierenden Corona-Pandemie die Stirn zu bieten. Es ist einfach zu risikoreich, dass tausende von Menschen zu den Stadien pilgern und sich auf Stehplatz-Tribünen und Sitzplatz-Geraden beim Tor um die Arme fallen. Es ist aber auch zu risikoreich, das die Spieler*innen und der/die Schiedsichter*in mit seinen/ihren Assistent*innen inkl. der Betreuer*innen am Spielfeldrand sich einer Ansteckungsgefahr aussetzen.

Dass DFB und DFL versuchen, den Ball am Laufen zu halten, kann ich aus wirtschaftlichen Gründen noch nachvollziehen. Nichts anderes machen andere Arbeitgeber auch. Womit ich aber ein großes Problem habe, ist, dass die Fußball-Lobbyisten versuchen einen Sonderstatus für sich zu reklamieren, dieses aber natürlich wortreich verneinen.

Boykott

Diese Argumentation kann ich nicht nachvollziehen und akzeptiere sie auch nicht. Deswegen habe ich keine Lust, mir das Ende der Bundesliga und der 2. Liga anzuschauen, wenn sie denn tatsächlich noch zu Ende gespielt werden sollten. Und daraus schlussfolgernd, beende ich auch meine #Saisonspende, die ich am 23. Juli 2019 gestartet habe:

Quelle: https://twitter.com/rasibo/status/1255564283712360448

Ich überweise also in den kommenden Tagen 126 Euro als meine Saisonspende 2019/2020 für ein Kinderhilfsprojekt in der Zentralafrikanischen Republik meines Arbeitgebers missio (Transparenz muss sein!).

Ja, der #Fußball ist in einer Krise. Und angesichts der Debatten um #Geisterspiele und Selbstbeweihräucherung der Lobbyisten dieses Milliardengeschäfts verliert der @rasibo mehr und mehr die Lust an diesem Zirkus, Klick um zu Tweeten

Von Ralf Simon

... arbeitet beim katholischen Hilfswerk 'missio', ist Social-Media-affin und reist gerne mit der Bahn. Zudem schlägt sein musikalisches Herz für die Kölner Band NiedeckensBAP.

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