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#WmDedgT im Januar 2021 – in dieser Zeit der Corona-Pandemie

Wie – fast – immer am Fünften in einem Monat dokumentiere ich meinen Tag mit einer kleinen Chronologie. „Fast immer“: denn im Dezember habe ich das aus heute nicht mehr erklärbaren Gründen nicht getan. Heute also ist es ein Dienstag – immer noch in der Corona-Zeit und immer noch in der zweiten Welle. Ich habe diese Woche noch Urlaub und verbringe den Tag mehr oder weniger corona-gerecht zuhause.

8.20 Uhr | Aufstehen, duschen, frühstücken. Bei Kaffee und Müsli lese die aktuellen News. Dazu ziehe ich meine Twitter-Timeline heran, nutze Google Discover und lese in den den Aachner Nachrichten online – denn seit November habe ich ein kostenpflichtiges Abo.

9.00 Uhr | Was macht die Corona-Lage in unserer Region? Eine aktuelle Pressemitteilung des Krisenstabes von Stadt und StädteRegion Aachen gibt es noch nicht. Aber im Open Data Portal der Stadt Aachen liegen bereits die aktuellen Zahlen vor. In der JSON-Datei sehe ich, dass die Summe der positiv Getesteten in der Aachen um neun abgenommen hat. Wie kann das sein? Mit dem Oecher OpenData-Spezi „MrTopf“ diskutiere ich das auf Twitter:

https://twitter.com/rasibo/status/1346388160666873857

An dieser Stelle sei die Corona-Seite von Christian „MrTopf“ Scholz, www.oecher.info, sehr empfohlen!

11.10 Uhr | Ich beginne mal mit den Notizen für den Blogbeitrag hier. Währenddessen erscheint die Pressemitteilung der StädteRegion Aachen mit den aktuellen Corona-Zahlen. Darin wird auch erläutert, warum bei die Zahl der Gesamtfälle in der Stadt Aachen um 9 gesunken ist:

https://twitter.com/rasibo/status/1346402404749684736

Auch die kurz darauf erscheinende Pressemitteilung der Stadt Aachen führt diese Erläuterung mit an.

11.30 Uhr | Jetzt geht’s an mein öffentliches Google Sheet ran. Darin aktualisiere ich die Zahlen und schiebe die wichtigsten Facts via Twitter in die Öffentlichkeit:

https://twitter.com/rasibo/status/1346407813699006470

12.00 Uhr | Seit unserem Kroatien-Urlaub voriges Jahr – Mitten in der Phase zwischen den beiden Lockdowns – tracke ich auch die Zahlen dieses Landes in einem öffentlichen Google Sheet mit; dazu dann auch ausgewählte Gespanschaften (Landkreise). Und nun sind auch die Zahlen von gestern auf der Corona-Website der kroatischen Regierung veröffentlicht und ich aktualisiere mein Sheet.

12.30 Uhr | Die Küche ruft! Es gibt die aufgewärmten Reste der gestrigen Reis-Paprika-Pfanne mit einem Joghurt-Knoblauch-Dip:

https://twitter.com/rasibo/status/1346423361036038149

13.20 Uhr | Ab zum Einkaufen. Die Geschäftsleute, die sich ihr Mittagessen im Supermarkt holen, dürften durch sein und der Feierabendeinkaufsverkehr startet ja erst in etwa zwei bis drei Stunden. Von daher hoffe ich, auf möglichst wenig Menschen im Supermarkt unseres Vertrauen zu stoßen und unbedrängt einkaufen zu können.

14.20 Uhr | Perfekt! Wenig los im Supermarkt und fast alles bekommen, was auf der digitalen Einkaufsliste stand. Nur der Nachfüllpack vom Frosch-Spülmittel war nicht da. Als gemeinsame Einkaufsliste nutzen Sabine und ich übrigens die App „Die Einkaufsliste“ (Android | iOS).

14.30 Uhr | Ich muss mal meine Pedelec-Auswertung 2020 aktualisieren. Viele kleine und längere Touren tracke ich mit der App „Kommot“ (Android | iOS) und übertrage die Daten unregelmäßig in ein Google Sheet; das ist aber nicht öffentlich. 😉 Immerhin: Ich bin dieses Jahr fast genau 4.000 Kilometer mit meinem Pedelec gefahren.

Zwischendurch ruft mich noch meine Mutter an und gibt mir einen TV-Tipp: Im SWR-Fernsehen läuft gerade aus der Reihe „Eisenbahnromantik“ der Teil „Höhenrausch – Alpenländische Bahnraritäten“. Das schaue ich mir natürlich an. Im September 2016 war ich mit der Pilatus-Bahn auf dem gleichnamigen Hausberg von Luzern und 1992 bin ich mit der Rätischen Bahn von St. Moritz nach Tirano und zurück gefahren. Das waren sehr schöne Erlebnisse!

15.30 Uhr | Hausarbeit: Spülmaschine ausräumen, in der Küche was aufräumen, Badezimmer putzen.

16.30 Uhr | Sabine kommt von der Arbeit nach Hause. Wir schauen gemeinsam die Qualifikation zum letzten morgigen Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen.

17.30 Uhr | Ich begebe mich in die Küche und bereite das Abendessen zuerst vor, dann zu. Gegen 19.20 Uhr kann ich endlich servieren:

https://twitter.com/rasibo/status/1346536368600739841

Den Abend beschließen wir auf der Couch bei einem Glas Rotwein. Im TV laufen nacheinander „Corona-Spezial“ (ZDF) und dann im WDR „Lokalzeit Aachen“, „Tagesschau“ und „Abenteuer Erde: Tierfilmer hautnah“.

22.20 Uhr | Den Blogbeitrag schreibe ich nun zu Ende und veröffentliche ihn.

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag?” hat Frau Brüllen in 2013 zum ersten Mal gefragt. In ihrem aktuellen Blogbeitrag verlinke ich nun auch noch meinen.

Von Ralf Simon

... arbeitet beim katholischen Hilfswerk 'missio', ist Social-Media-affin und reist gerne mit der Bahn. Zudem schlägt sein musikalisches Herz für die Kölner Band NiedeckensBAP.

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