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12von12

12 von 12 im November

Ein neuer 12. im Monat – ein neues . So sah der heutige Tag bei mir im Großen und Ganzen aus. Natürlich steht – wie halt so üblich an einem Arbeitstag – das Berufsleben im Mittelpunkt. Und dennoch habe ich es vermieeden, euch ausschließlich Notebook oder Papier zu zeigen. es gibt ja auch noch mehr. Also los!

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Worum geht es?

An jedem 12. Tag eines Monats machen ganz viele Menschen 12 Fotos von sich und was einen so an diesem Tag bewegt oder was man erlebt. Genauer habe ich das im Januar 2017 beschrieben, als ich meine Beteiligung an dem Projekt ankündigte. Meinen Blogbeitrag habe ich wieder bei Draußen nur Kännchen – #12von12 im November eintragen.

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BAP

„Kristallnacht”

Im Gedenken an die Menschen jüdischen Glaubens, deren Verfolgung heute vor 80 Jahren mit der Reichsprogromnacht seinen leidvollen Anfang nahm.

Niemals vergessen! Nie wieder Krieg! Nie wieder Nazis!

Heute so aktuell wie vor 36 Jahren, als dieser Song (Text) entstand:

Ihr seid nicht schuld an dem, was war, aber verantwortlich dafür, dass es nicht mehr geschieht.

Max Mannheimer, Holocaust-Überlebender
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BAP Foto der Woche

Foto der Woche (KW 44)

Guten Abend. Die vorige Woche war geprägt von zwei NiedeckensBAP-Konzerten, die direkt hintereinander am Dienstag und Mittwoch zuerst in Euskirchen, dann im Kölner Palladium stattfanden. Sie kennzeichnete auch das Ende des zweiten Tourneeteils, den meine Lieblinxband unter dem Titel „live und deutlich” absolvierte.

Natürlich habe ich bei beiden Konzerten das eine oder andere Mal mit dem Smartphone geknipst. Schließlich stand ich in Euskirchen in der zweiten Reihe, im Palladium aber bewusst nochmal weiter hinten – quasi etwas halblinks kurz vor dem Mischpult.

Und weil ja nun einmal ein Foto von so einem Konzert nicht reicht, habe ich mich neben dem obigen Titelfoto auch noch für eine kleine Videosequenz entschieden, in der der Keyboarder Michael Nass, in Fachkreisen auch „MC Wet” (MC für Master of Ceremony) den „Rausschmeißer” spielt, was ihm in der Regel aber nicht gelang:

In diesem Sinne sagen wir für dieses Jahr „Tschüss” und freuen wir uns auf den dritten Tourteil im Sommer 2019, den wir mit zwei Konzerten beim ZMF in Freiburg und auf dem Kunst!Rasen in Bonn mitfeiern werden.

Maat et jot, bess demnähx!

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BAP

Zwei BAP-Konzerte an einem Tag?!

Frage- und Ausrufezeichen stehen ganz bewusst in dieser Reihenfolge. Denn zuerst ist da natürlich das ungläubige Staunen: Geht das? Tut sich eine Band so etwas an? Und: Wer schaut sich zwei Konzerte einer Band an einem Tag an?

Und dann kommt gleich darauf die Antwort: Ja, das geht! Es gibt Menschen, die machen sowas! So geschehen am Samstag, 26. September 1987.

Ich kam gestern auf die Idee, von diesem für mich doch durchaus wichtigen Tag im Leben eines BAP-Fans zu bloggen. Nachdem meine Lieblinxkapelle vorgestern den zweiten Teil der „Live & Deutlich”-Tour mit einem grandiosen Konzert im Kölner Palladium abgeschlossen hatte, kam ich nicht umhin – der Live-Übertragung auf diversen Kanälen sei Dank! -, mir am gestrigen Feiertag insgesamt zweimal das vom zuständigen Plattenlabel veröffentlichte Video anzuschauen: zwei Mal dreieinhalb Stunden geballter Kölsch-Rock dargebracht von der normalerweise sechsköpfigen Band, erweitert durch drei hervorragende Bläser … zuzüglich zwei Gästen, von denen Rhani Krija in seiner spielfreien Sting-Spielzeit früher schon des öfteren bei BAP dabei war:

https://www.youtube.com/watch?v=kojS32JnEnI

Ach ja, zwei Konzerte … genau. Gestern habe ich mir also ein und dasselbe BAP-Konzerte zwei Mal via YouTube und TV angeschaut – keine 24 Stunden nachdem ich dasselbe schon „live und deutlich” miterleben durfte. Und da erinnerte ich mich wieder einmal daran, dass ich ja tatsächlich schon einmal zwei (unterschiedliche!) BAP-Konzerte an einem Tag erlebt hatte! 1987 eben.

Und das kam so: 1986 war BAP mit dem Album „Ahl Männer, aalglatt” auf großer Tournee. Anfang 1987 absolvierte Wolfgang Niedecken mit seiner Complizen-Band hier in Deutschland ein paar Gigs, die mit drei Konzerten in Managua (Nicaragua) abgerundet wurden. Nach der Sommerpause traf sich dann wieder die BAP-Besetzung, um sich für die China-Tournee im Oktober warm zu spielen. Eines dieser schon lange vorher geplanten Konzerte sollte beim „Konzert gegen Apartheid” in der Essener Grugahalle stattfinden, wofür ich mir rechtzeitig ein Ticket kaufte – die Ticket-Nummer 103 spricht für sich!

„BAP on Airport”

Dass ich nach Essen fahren wollte, stand also schon frühzeitig fest. Und dann bekam ich von einem Freund im Heimatdorf, wo man natürlich von meiner musikalischen Vorliebe weiß, den Hinweis, dass BAP demnächst auf dem Köln/Bonner-Flughafen spielen würde. Und er käme vielleicht an ein Ticket dran! Denn seine Mutter arbeite bei der Lufthansa und für die LH-Mitarbeiter*innen wolle BAP ein Dankeschön-Konzert geben, weil die Airline das Equipment während der China-Tour transportieren werde. Hallo!? Ja, klar, sagte ich … da bin ich dabei! Wenn deine Mutter so ein Ticket bekäme … das wäre toll! Und so hatte ich dann auch bald dieses Ticket in meinen Händen. 🙂

https://twitter.com/rasibo/status/1058094398972530691

An dem besagten Samstag fuhr ich dann also mit dem Auto meiner Schwester zum Köln/Bonner-Flughafen. So richtig kann ich mich an das Konzert, das open air am Rande des Flugfeldes stattfand, nicht mehr richtig erinnern. Dauer? Setliste? Keine Ahnung mehr … Ich weiß aber noch, dass ich ein Schweißstirnband kaufte (oder vielleicht doch geschenkt bekam?). Es befindet sich heute noch in meiner kleinen *hust* Devotionalien-Sammlung.

Nach dem Konzert musste ich dann mit dem Auto den Weg nach Essen antreten. Ohne Navi oder so – 1987!! Aber nichts einfacher als das, denn die Lieblinxkapelle muss ja den selben Weg nehmen und so wartete ich am einzigen Parkplatz zwischen Flughafen und A59-Auffahrt auf den Band-Bus, dem ich ab da dann unauffällig nach Essen folgte. Als ich dann die Ausschilderungen zur Grugahalle sah, dachte ich: Wo parke ich denn nun? Einfache Frage, einfache Lösung: einfach mal das Ticket auf’s Armaturenbrett legen und schauen, was passiert. Und schon war ich hinter dem Band-Bus an der Security vorbei quasi im Backstage-Bereich gelandet.

Von da aus wurschtelte ich mich dann irgendwie in der Grugahalle durch. Irgendeine Ticketkontrolle muss ich dann jedenfalls doch noch passiert haben.

Waschsalon

Beim „Konzert gegen Apartheid” – soweit kann ich mich noch erinnern – traten ein ganze Reihe von Bands auf. Es gab mindestens ebens viele Reden gegen Apartheid, Rassismus und Rüstung. Irgendwann, am sehr späten Abend, trat dann endlich BAP auf – als Headliner. Auch hier kann ich nicht mehr viel Erinnerungen nachweisen. Aber ein Ding bleibt mir unvergessen: Zum „Waschsalon” fuhren die Roadies auf einmal drei Waschmaschinen auf die Bühnen. Sie waren mit Brettern fixiert und verbunden und auf diese ganze Konstruktion hoben sie dann Effendis (Axel Büchel) Keyboard hinauf. Währenddessen erzählte Wolfgang ein paar Takte, u.a. auch davon, dass sie heute Nachmittag schon auf dem Flughafen Köln/Bonn gespielt hätten. Und es kam wie es kommen musste: Ein paar Hände – meine auch – erhoben sich und Wolfgang bat die vier, fünf Leute auf die Bühne. Ich rockte dann während des Waschsalon neben dem Effendi auf den Waschmaschinenbrettern mit ab. Seitdem kann ich so halbwegs nachvollziehen, wie es sich auf der Bühne anfühlt und vor 1.000 oder 15.000 Menschen zu spielen. Ich hatte die Ehre, genau dieses immerhin für drei, vier Minuten aus dieser Perspektive genießen zu dürfen.

Was nach dem Konzert passierte, wie genau ich nach Hause kam … auch da verlassen mich wieder meine Erinnerungen. Jedenfalls dürfte ich damals einen ganzen Satz an Musikcassetten dabei gehabt haben, um mir die drei Autofahrten kurzweilig zu gestalten.

Wenn jemand von den geneigten Leser*innen zufälligerweise Bildmaterial oder weitere Informationen (z.B. Liste der aufgetretenen Bands, BAP-Setliste, …) vom „Konzert gegen Apartheid“ hat, wäre ich für eine Kontaktaufnahme sehr dankbar!

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BAP

„live & deutlich”

live & deutlich” – so hießen der aktuelle Tour-Teil im Herbst 2018 und auch das am morgigen 2. November 2018 erscheinende NiedeckensBAP-Album der gerade zu Ende gegangen Konzerttournee.

„live & deutlich” sind seit Jahr und Tag nicht nur die von Band-Chef Wolfgang Niedecken verfassten Texte gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass.

„live & deutlich” sind auch die musikalischen Umsetzungen an den passenden Stellen. Das wurde mir jetzt gerade im Herbst bei den fünf besuchten Konzerten in Karlsruhe, Bremen, Düren, Euskirchen und Köln noch einmal ganz deutlich — auch weil die politischen Diskussionen der vergangenen Monate gegen fake news und hate speech immer breiteren gesellschaftlichen Raum eingenommen haben.

„live & deutlich” interpretiert dies meine Lieblinxkapelle (nachfolgend eine Aufnahme vom 30. Oktober 2018 mit Sönke Reich am Schlagzeug) zur Zeit vor allem bei den im Kontext stehenden Sonx wie z.B. Kristallnaach und dem Jupp, der — imaginär — im Jahr 1979/80 in Niedeckens damaliger Stammkneipe, dem Chlodwigeck, von seiner reichhaltigen Lebenserfahrung und seinem Trauma erzählt:

Nur vun Stalingrad verzällt e’ nie:
“Wo litt dat, Stalingrad? Enn welchem Land ess dat?”,
Stalingrad pack e’ nie, irjendwie.

Jupp | ..für usszeschnigge (1980)
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Foto der Woche

Foto der Woche (KW 43)

Nur neun Fotos habe ich vorige Woche mit dem Smartphone gemacht. Man könnte meinen, da falle die Auswahl zum  „Foto der Woche“  leicht. Aber dem ist nicht so. Denn welches Motiv passt am Besten zur vorigen Woche? Ist es nur eine Momentaufnahme oder sagt es mehr aus?

Das Foto zeigt meine Lieblingskaffeetasse – ein Geschenk des KLJB-Diözesanverbandes Köln aus den 1990er Jahren! – am Samstagmorgen auf meinem Bett. Ich bin zur Zeit immer noch – bzw. wieder – durch die Verrenkung des Ileosakralgelenks (ISG) nicht so richtig fit. Und deswegen hat mir Sabine den Kaffee an’s Bett gebracht. Danke dafür!

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Foto der Woche Unterwegs

Foto der Woche (KW 42)

Dienstag: Es ist wieder Zeit für das Foto der (vergangenen) Woche. Es entstand am Mittwoch in Frankfurt/M., wo ich mich wegen einer Weiterbildung zwei Tage lang aufhielt.

Ich stehe auf dem Goetheplatz – das Bild beherrscht der gelblich illuminierte Commerzbank-Tower. Links daneben ist der Eurotower zu sehen, ganz rechts der Main Tower.

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Foto der Woche

Foto der Woche (KW 41)

Dienstagabend. Ich sitze im ICE nach Frankfurt und da fällt mir ein: Ich habe euch ja noch gar nicht mein Foto der vorigen Woche gezeigt! Huiuiui … das will ich dann gerne noch nachholen, bevor ich ab morgen zwei Tage in Frankfurt in einer Weiterbildung feststecke und mir abends dann der Kopf qualmt.

Also: Dieses Foto habe ich frühmorgens um 7.13 Uhr auf dem Weg zur Physiotherapie im Uniklinikum Aachen gemacht. Aus der Aachener Soers bin ich mit dem Fahrrad über Laurensberg und Seffent von Westen an das Klinikum herangefahren (so erspare ich mir den Weg durch die Stadt).

Es sieht so im Frühnebel schon irgendwie wie ein Raumschiff aus, oder?