ARCHIV - Cacau vom VfB Stuttgart gestikuliert am 18.08.2012 im DFB-Pokalspiel gegen den SV Falkensee-Finkenkrug in Potsdam. Der gebürtige Brasilianer schuftet nach einer schweren Knieverletzung für seine Rückkehr. Foto: Oliver Mehlis dpa (zu dpa-Korr: «Cacau, der Glaube und das Schuften fürs Comeback» vom 22.11.2012) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Am Donnerstag (9. November 2017) habe ich vor einer Gruppe von Priestern des Bistum Aachen einen Vortrag zu „Liturgie & LaOla – Feierformen im säkularen Kontext“ gehalten. Meine Impulse galten eher als Gesprächsanregung, denn als klassischer Vortrag.
Das, was ich mit viel Text, Fotos und Videos vorbereitet hatte, habe ich nun als Multimedia-Story aufgearbeitet.
Die Toten Hosen in Buenos Aires: in der Konzerthalle „Estadio Obras Sanitarias“ (1)
Ich war ja wirklich da. Auch auf den Tag genau drei Wochen später ist das für mich irgendwie immer noch ein Stück weit unvorstellbar. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich ja nun eigentlich „unheilbarer“ BAP-Fan bin. Nun ist es ja nicht so, dass ich ausschließlich die Musik meiner Lieblinxkapelle höre. In unserem CD- und auch LP-Schrank stehen durchaus auch andere Alben. So nämlich auch von den Toten Hosen. Und außerdem war ich ja auch schon mal auf einem (EINEM!!) Tote-Hosen-Konzert. In Köln. Am 17. November 2012. In der KölnArena. Oberrang Nord. Reihe 3. Platz 19.
19. November 2012, Köln: Die Toten Hosen
Ein undankbar schlechter Platz, weil er oben unter dem Hallendach weit weg – ganz weit weg! – von der Bühne lag. Die Bandmitglieder konnte ich auf der Bühne kaum erkennen, der Screen-Würfel mittig unter dem Hallendach machte es auch nicht unbedingt besser.
Dass ich mir also vor fünf Jahren erstmals Die Toten Hosen live anschaute, dafür ist ein Freund aus Aachen verantwortlich, den ich seit 2004 kenne. Er besucht(e) ziemlich viele Tote-Hosen-Konzerte. Vielleicht war ich auch noch vom Sommer 2012 angefixt, als ich mit ihm auf einer Hochzeit einer gemeinsamen Freundin auf Amorgos (griech. Ägäis) weilte. In der Partynacht lief nicht nur einmal der damals aktuelle Chart-Breaker „An Tagen wie diesen …“
Danach wurde es bei mir um Die Toten Hosen dann ziemlich ruhig. Das eine oder andere Album habe ich mir in der Zwischenzeit zugelegt und gehört. Das war’s dann aber auch.
Und so denkt sich der eine oder die andere zurecht:
Und wieso dann gleich nach Buenos Aires?
Die Toten Hosen spielen doch auch regelmäßig in Deutschland. Nun ja, besagter Freund fragte mich im Spätsommer diesen Jahres, ob ich nicht Lust hätte zu ein, zwei Konzerten der Hosen nach Buenos Aires mitzufliegen. Er habe ein Ticket für Buenos Aires übrig. Für das Konzert in La Plata könne man sicher noch eins organisieren. Keine Ahnung mehr, bei welcher Gelegenheit er mir das sagte, aber so geriet die einfache Anfrage in ein durch einige Bierchen unterstütztes „Ja, mal schauen …“
Außerdem würden die Hosen mit diesen Konzerten ihr 25-jähriges Jubiläum in Argentinien feiern. Und für ihre treue Fanschar dort – Argentinien hatte und hat wohl eine sehr rege Punk-Szene – fliegen sie halt alle paar Jahre für ein paar Gigs nach Buenos Aires.
Klar war mir schon, dass ich wegen dienstlicher Verpflichtungen das La-Plata-Konzert am 4. Oktober nicht besuchen könnte. Da ich bis einschl. 3. Oktober noch auf Dienstreise sein würde, könnte ich frühestens eben am 4. Oktober von nach Buenos Aires fliegen. Da der Kumpel das Buenos-Aires-Ticket schon online gekauft hatte, aber noch auf die Zustellung wartete, hielt ich den Ball auch erst einmal flach. Wer weiß, ob das Ticket wirklich kommt? Und falls nicht, habe ich ein Flugticket an der Backe!
Nun, es erwies sich jedoch so, dass der DTH-Shop tatsächlich die Tickets verschickte. Und als sie dann beim Kumpel lagen, stand die Entscheidung an: Hinfliegen und eine einmalige Chance wahrnehmen oder das sichere Ticket in andere Hände gelangen lassen? Recherchen nach passenden Flügen sowie die Anfrage beim Chef wegen zweier zusätzlicher freier Tage verliefen positiv. Und so hatte ich ziemlich schnell das Flugticket für Amsterdam (AMS) – Buenos Aires (EZE) u.z. in der Mailbox. Damit war auch das Konzertticket meins!
Die Toten Hosen: 7. Oktober 2017, Buenos Aires
Auf geht’s!
Und dann kam der Tag des Abfluges. Durch die fünftägige Dienstreise über das lange Wochenende mit zahlreichen Begegnungen mit Menschen aus Burkina Faso, war ich am Nachmittag des 3. Oktober noch ziemlich geflasht. Aber das zählte jetzt nicht: Koffer auspacken, Koffer neu packen, um einen Tag später gegen Mittag nach Amsterdam aufzubrechen.
In Buenos Aires kam ich nach einem dreizehnstündigen Flug frühmorgens gegen 6 Uhr Ortszeit an. Bis die Formalitäten, Geldwechsel, Busfahrt in die City etc. absolviert waren, war es schon ca. 11 Uhr, bis ich meine AirBnB-Unterkunft im Stadtteil Recoleta beziehen konnte. Den Nachmittag hatte ich dann zu meiner eigenen Verfügung, bevor ich mich mit meinem Kumpel traf, der am späten Nachmittag aus La Plata zurückkehrte.
Den Freitag verbrachten wir dann gemeinsam in der Stadt. Am Abend dann das kulinarische Highlight der Reise:
Am Samstag besuchten wir den bekannten Friedhof von Recoleta und nach einer Mittagspause ging es dann auch langsam aber sicher Richtung Konzerthalle in der Nähe des Stadions des weltbekannten Fußballclubs „River Plate“. Vom Stadion selbst habe ich aber gar nichts gesehen, denn wir wollten uns gute Plätze in der Konzerthalle sichern. Also hieß es, sich rechtzeitig in die Warteschlangen einzureihen. Um die 40 – 50 Menschen – überwiegend deutschsprachige – hatten sich schon drei Stunden vor Konzertbeginn vor der Halle versammelt. Wie in den Achtzigern bei BAP!
Irgendwann ging es dann los. Und ich war überrascht, wie zivilisiert die punkigen Hosen-Fans in die Halle gingen. Keine Hektik, kein Stress „ich muss aber ganz vorne …“ und so weiter. Ich konnte das alles nämlich sehr gut beobachten, weil ich von einem der drei Oberränge einen sehr guten Blick auf den Innenbereich hatte. BTW: Die Oberränge hier waren sehr familiär, nicht vergleichbar mit denen in der KölnArena. Denn in das „Estadio Obras Sanitarias“ – also die Sporthalle – passen auch „nur“ 4.000 bis 4.500 Zuschauer.
Nachdem eine Vorband ein wenig Stimmung in die Halle gebracht hatte ging es nach einer Umbaupause gegen 21.15 Uhr auch endlich mit den Toten Hosen los! Ein paar Videos sagen mehr als weitere Worte …
(Diese und einige Videos mehr habe ich in einer Youtube-Playlist abgelegt.)
Nach dem Konzert, das gegen 23.00 Uhr endete, ging es dann mit einem Linienbus zurück nach Recoleta. Noch ein paar Meter zu Fuß bis in’s Bett … denn für ein Abschlussbierchen fehlte dann doch irgendwie die Kraft. Denn der Kumpel reiste bereits am darauf folgenden Tag wieder Richtung Deutschland ab. Ich gönnte mir aber noch einen erlebnisreichen Sightseeing-Sonntag in Buenos Aires.
Fazit
Auch, wenn ich die Buenos-Aires-Sightseeing-Tage noch nicht hier im Blog verarbeitet habe: Es war ein toller Kurztrip, eine tolle Stadt! Mal schauen, ob sich noch einmal die Gelegenheit bietet, dorthin zu kommen … Bei der DTH-Tour 2018 werde ich aber wohl nicht anzutreffen sein. Denn zur selben Zeit ist auch BAP wieder an den Steckdosen der hiesigen Konzerthallen wiederzufinden. Dadrauf freue ich mich jetzt schon!
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P.S.: Jetzt muss ich den Text noch ins Englische übersetzen, denn per Twitter wurde ich angefragt, ob ich für einen argentinischen Blog meine Erlebnisse aufschreiben würde …
Wolfgang Niedecken: "Reinrassije Strooßekööter" (2017)
Heute ist es endlich angekommen: Das neue Album von Wolfgang Niedecken! Viel wurde in letzten Tagen über dieses »Familienalbum „Reinrassije Strooßekööter“« geschrieben – siehe unten. Nachdem ich das Album jetzt drei, vier mal durchgehört habe, empfinde ich es als sehr angenehm zu hören.
Bereits seit ein paar Wochen ist ja bekannt, dass es lediglich ein neues Lied (Titelsong: „Reinrassije Strooßekööter“) enthält und die übrigen Lieder Neuaufnahmen bereits bekannter Niedecken- und BAP-Songs sind. Einige sind melodisch sehr nah am Original angelehnt (z.B. „Et ess lang her“), andere höchst interessant neu arragiert (z.B. Bahnhofskino). Die meisten Lieder jedoch sind musikalisch schon auf Anhieb ohne Text erkennbar, auch wenn einige Parts verändert und vor allem auch durch Einsatz anderer Musikinstrumente neu arrangiert wurden.
Meine drei Favoriten sind
„Chippendale Desch“: der groovt so schön, wie auch in der Originalversion anno 2001 (Album „Aff un zo“);
„Bahnhofskino“ in einer fast komplett neu eingespielten musikalischen Version (nur wenige Parts erinnern an das Original), wobei die Gesangsmelodie jedoch sehr, sehr nah am Original von 1984 (Album „zwesche Salzjebäck un Bier“) ist;
„Jebootsdaachspogo“: das versprüht schon im Intro so eine Leichtigkeit und Lebensfreude – herrlich! Und schön, dass es auf der Bonus-CD auch eine „Mädels-Version“ gibt! (30-Jahre-„Die Maus“-Album „Pänz un Bänds un Rock un Roll“, 1984).
Bleibt die spannende Frage: Mit welchem neuen Material wird „Niedeckens BAP“ im Mai auf Tour gehen?
P.S.: Als „Sammler und Jäger“ freue ich mich nicht nur über die heute eingetroffene CD, sondern auch auf die noch in Kürze zu erwartenden Vinyl-Scheiben sowie die „Exklusiv-Vinyl (2 LP) in blau“. 🙂
Es ist wieder soweit – vorgestern war der 12. Oktober und so habe ich per Instagram meinen Tag wieder etwas etwas ausführlicher dokumentiert. Dennoch sind es nur sechs Fotos geworden – im gut achtstündigen Büroalltag hatte ich für Fotos den Kopf nicht frei.
An jedem 12. Tag eines Monats machen ganz viele Menschen 12 Fotos von sich und was einen so an diesem Tag bewegt oder was man erlebt. Genauer habe ich das im Januar beschrieben, als ich meine Beteiligung an dem Projekt ankündigte. Eingetragen habe ich meinen Blogbeitrag auch bei Draußen nur Kännchen – #12von12 im Oktober.
Hier mein Blogpost von meiner Dienstreise am Freitag nach Stuttgart. Ja, schon wieder. Es war dieses Jahr bereits mein fünfter Besuch in Stuttgart (und leider hatte der VfB ein Auswärtsspiel in Frankfurt).
Fr., 29. September 2017: Aachen Hbf – Stuttgart Hbf
Bahnhof
ab/an (Soll)
Zug
ab/an (Ist)
Zeit-
differenz
Aachen Hbf
ab 11.39
ICE 15
ab 11.48
+ 9 Min.
Frankfurt/Main Flugh.
an 13.16
an 13.19
+ 3 Min.
ab 13.21
ICE 575
ab 13.23
+ 2 Min.
Stuttgart Hbf
an 14.35
an 14.35
+/- 0 Min.
Eine Bahnrückfahrt gab es nicht, da wir mit einigen Kolleg/-innen und Gästen aus Burkina Faso am Di., 3. Oktober, im Reisebus nach Aachen zurück gefahren sind.
Ticketinfo: Für diese dienstliche Bahnfahrt hatte ich im September das Ticket beim missio-Reisedienst raptim. Es kostete 88,50 € (BahnCard 25, Flexpreis, 2. Klasse).
Die Fahrtstrecke betrug 501 Bahnkilometer. Bei einem Preis von 0,30€/km entspricht das Kosten in Höhe von 150,30 € für eine PKW-Fahrt.
Die nächste Bahnfahrt absolviere ich nächste Woche nach Amsterdam – und knapp eine Woche später zurück. Ob ich dazu einen #Bahncheck machen werde, weiß ich noch nicht. Es handelt sich ja nicht um eine Fahrt mit der Deutschen Bahn, deren Pünktlichkeit ich ja eigentlich über einen längeren Zeitraum schriftlich festhalten möchte.
Hier mein Blogpost von meiner Fahrt am letzten Samstag nach Stuttgart. Ja, schon wieder. Es war dieses Jahr bereits mein vierter Besuch in Stuttgart und es kommt in Kürze noch ein fünfter Besuch hinzu. Dieses Mal war ich wieder privat dort, weil ich relativ kurzfristig die Möglichkeit hatte, beim VfB-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg ein „Ticket“ in der Cannstatter Kurve zu bekommen.
Hier also mein #Bahncheck Aachen – Stuttgart u.z.:
Sa., 16. September 2017: Aachen Hbf – Stuttgart Hbf (SOLL)
Bahnhof
ab/an (Soll)
Zug
ab/an (Ist)
Zeit-
differenz
Aachen Hbf
ab 7.40
ICE 11
ab 8.05
+ 25 Min.
Frankfurt/Main Flugh.
an 9.16
an 9.36
+ 20 Min.
ab 9.21
ICE 571
Stuttgart Hbf
an 10.35
Sa., 16. September 2017: Aachen Hbf – Stuttgart Hbf (IST)
Bahnhof
ab/an (Soll)
Zug
ab/an (Ist)
Zeit-
differenz
Aachen Hbf
ab 7.40
ICE 11
ab 8.05
+ 25 Min.
Frankfurt/Main Flugh.
an 9.16
an 9.36
+ 20 Min.
ab 9.51
ICE 103
ab 9.51
+/- 0 Min.
Mannheim Hbf
an 10.23
an 10.26
+ 3 Min.
ab 10.30
ICE 593
ab 10.50
+ 20 Min.
Stuttgart Hbf
an 11.08
an 11.25
+ 17 Min. bzw. + 50 Min.
Hinfahrt: Nachdem der ICE aus Brüssel bereits mit 25 Minuten Verspätung in Aachen ankam, war klar, dass ich den Anschluss in Frankfurt-Flughafen nicht mehr bekommen würde. Zum Glück hatte ich viel Zeit im Vorlauf eingeplant, sodass die 50-minütige Verspätung nicht so schwer ins Gewicht fiel. Natürlich wäre ich lieber früher in Stuttgart gewesen, um die VfB-Fans am verabredeten Zeitpunkt früher treffen zu können. Sei’s drum …
Sa., 16. September 2017: Stuttgart Hbf – Aachen Hbf
Bahnhof
ab/an (Soll)
Zug
ab/an (Ist)
Zeit-
differenz
Stuttgart Hbf
ab 19.51
ICE 512
ab 19.51
+/- 0 Min.
Köln Hbf
an 22.05
an 22.05
+/- 0 Min.
ab 22.15
RE 10140
ab 22.15
+/- 0 Min.
Aachen Hbf
an 23.07
an 23.07
+/- 0 Min.
Rückfahrt: Ich glaube, eine in allen Punkten absolut pünktliche Fahrt hatte ich auch nur sehr selten bislang.
Ticketinfo: Für diese Bahnfahrt hatte ich am 20. August zwei getrennte Tickets gebucht. Die waren zusammen genommen irgendwie kostengünstiger als Hin- und Rückfahrt in einer Buchung. Und in der Hinfahrt, die ich für 34,90 € erhielt, war sogar noch die 1. Klasse mit Sitzplatzreservierung inklusive. Die Rückfahrt kostete mich in der 2. Klasse 57,40 €. Zusammen waren das also 92,30 €.
Die Fahrtstrecke betrug 2 x 501 = 1.002 Bahnkilometer. Bei einem Preis von 0,30€/km entspricht das Kosten in Höhe von 300,60 € für eine PKW-Fahrt.
Die nächste Bahnfahrt findet in gut einer Woche statt – wieder nach Stuttgart, dienstlich. Vielleicht schaffe ich den Blogbeitrag irgendwann an den Wochenend-Arbeitstagen. Denn die Rückfahrt erfolgt in einer größeren Gruppe per Reisebus.
Es ist wieder soweit – vorige Woche war der 12. September und so habe ich per Instagram meinen Tag wieder etwas etwas ausführlicher dokumentiert. Es war der Dienstag, ein normaler Arbeitstag. Ich hatte eine Dienstreise nach Köln zu absolvieren:
An jedem 12. Tag eines Monats machen ganz viele Menschen 12 Fotos von sich und was einen so an diesem Tag bewegt oder was man erlebt. Genauer habe ich das im Januar beschrieben, als ich meine Beteiligung an dem Projekt ankündigte. Eingetragen habe ich meinen Blogbeitrag auch bei Draußen nur Kännchen – #12von12 im September.
"Rote Karte für Viagogo" (mit freundlicher Genehmigung von Ute Lochner / vfb-bilder.de)
… gehören ja irgendwie untrennbar zusammen: Man denke nur an die „Hand Gottes“ von Diego Maradona oder an die weltbekannten Clubs „River Plate“, „Boca Juniors“ oder „Independiente“ mit ihren ebenso bekannten Stadien, die so schöne Namen wie z.B. „La Bombonera“ (Die Pralinenschachtel) tragen.
Nun, ich hatte schon ziemlich schnell festgestellt, dass an dem langen Wochenende, an dem ich mich wegen des Toten-Hosen-Konzertes in Buenos Aires aufhalten werde, keine Liga- oder Pokalspiele des argentinischen Verbandes sein werden. Irgendeiner der zahlreichen Stadtclubs hätte doch ein Heimspiel gehabt! Aber es war einfach nichts zu finden.
Also graste ich heute noch einmal die einschlägigen Seiten ab und fand heraus, dass zu dieser Zeit auf dem südamerikanischen Kontinent Qualifikationsspiele zur WM 2018 in Russland stattfinden. Spieltage sind der 4./5. und der 9./10. Oktober. Voila – Argentinien spielt am Abend des 5. Oktobers zu Hause – also in Buenos Aires! – gegen Peru. Also auf zur Online-Ticketsuche!
Ich muss gestehen: Ich wurde bislang nicht fündig. Die einzige Plattform, die mir etwas anbieten will, heißt „Viagogo“. Das scheint mir mit denen jedoch ein ziemlich windiges Geschäft zu sein. So fand ich z.B. heraus, dass über die Plattform Tickets für das erste internationale Spiel des 1. FC Köln (gegen Arsenal London) seit 25 Jahren am 23. November d.J. 660 (sechshundertsechzig!!) € kosten sollen. Huuuiiiii….!!!
Eine Nachfrage an meine Twitter-Follower bestätigte mich in meiner Einschätzung:
Sollte man nicht unterstützen. Google mal was die so alles treiben
Bei der weiteren Suche stieß ich dann darauf, dass in den vergangenen Jahren auch Bundesliga-Vereine sich dieser Plattform bedienten, nach zahlreichen Fan-Protesten die Verträge mit dem Dienstleister, ääääh, der Abzocker-Website, jedoch nicht fortsetzten. So auch der VfB Stuttgart, bei dem es in der Saison 2012/13 u.a. beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg entsprechende Proteste gab. Damals entstand auch das Header-Foto (s.o.), das ich mit freundlicher Genehmigung von Ute Lochner / vfb-bilder.de verwenden darf.
So bin ich also immer noch auf der Suche nach einer zuverlässigen Website, wo ich ein oder zwei Tickets für Argentinien – Peru ordern kann. Sachdienliche Hinweise nehme ich gerne per Kommentar, Twitter oder die anderen üblichen Wege entgegen. Herzlichen Dank!
P.S.: Den argentinischen Fußballverband habe ich natürlich bereits nach einer offiziellen Bezugsquelle angefragt.