Zum 60. Geburtstag der BILD-Zeitung plant der Springer-Konzern eine gigantische Werbemassnahme: An jeden Haushalt in Deutschland soll ein kostenloses Exemplar verteilt werden. Doch wer austeilt, muss auch einstecken können: Eine Aktion zur massenhaften Verweigerung der Zustellung will eine Debatte über die journalistisch höchst fragwüdige BILD-Berichterstattung anstossen. Ich habe gerade dem Springer-Verlag untersagt, mir die Jubiläums-BILD zuzustellen. Das geht ganz einfach und schnell über ein Online-Formular. Erteile auch Du der BILD eine Absage » http://bit.ly/campact_bild.
Social Media und Fußball
Jetzt kommt etwas ganz Anderes, als Ihr laut Überschrift erwartet. Ich hoffe, Ihr lest trotzdem weiter. Heute Vormittag habe ich an einem Einführungsworkshop zu ‚Social Media for Beginners‘ teilgenommen. Ganz so für Beginners war es dann doch nicht, denn es ging um den theoretischen Oberbau. Also quasi die Hubschrauberperspektive. Klar, dass sich dabei dann die Praxis in keiner Art und Weise wiederfinden konnte.
Fukushima Radioactive Seawater Impact Map
Vor einer halben Stunde fragte die bündnisgrüne Bundestagsfraktion auf Twitter, von wo denn dieses Bild hier her sei:

Ich habe mich mal gleich auf die Suche gemacht und binnen drei, vier Minuten die Quelle gefunden: Es ist von der „ASR Ltd.“ – einer „global coastal and marine consulting firm“. Jedenfalls gibt es auf deren Website unter dem Titel „Fukushima Radioactive Seawater Impact Map“ eine anschauliche Google Earth-Animation, wie sich der Verseuchungsgrad des Pazifiks nach dem GAU von Fukushima ausbreitete.
Wer Google Earth nicht installiert hat (oder auch nicht möchte), findet am Seitenende noch ein Youtube-Video, das ich hier verlinke: https://www.youtube.com/7eh4nBVJTsw
Übrigens: Nicht nur „Welt online“ (17.46 Uhr) hat geantwortet, sondern ich auch (17.39 Uhr) – also sieben Minuten früher.
_________
Edit 9. März 2019: Der Tweet der Bundestagsfraktion, die Seite mit der Google-Earth-Animation sowie das Youtube-Video sind leider nicht mehr online. 🙁
Zu dem am 9. März 2012 geposteten Text „Glaubenskommunikation mit Social Media“ von der Tagung „Kirche im Web 2.0“ in Stuttgart-Hohenheim habe ich zur Veranschaulichung mal ein Wordle gemacht:

Wolfgang Niedecken lächelt wieder!
Endlich ist er wieder da! Laut EXPRESS wurde Wolfgang Niedecken (BAP) heute bei einer Ausstellungseröffnung in Koblenz gesehen: lächelnd und mit Bart! Schön, dass es dir wieder besser geht, Wolfgang!! Bess demnähx!!
Quelle: EXPRESS (11.03.2012, 16.15 Uhr)
Ökumenische Tagung am 8.-9. März 2012 in Stuttgart-Hohenheim
Wer die Lebenswelten erreichen will, findet diese immer mehr im Internet, die jüngeren Milieus sogar vornehmlich. Denn je jünger, desto mehr Zeit verbringen Menschen im Internet. Das trifft allerdings nicht für die Mitglieder der Kerngemeinden zu. Diese sind weniger internetaktiv und für Printprodukte besser erreichbar.
Soeben habe ich festgestellt, dass die aktuellen Ergebnisse auf den Suchergebnisseiten bei Twitter eingeblendet werden. Dazu hat Twitter anscheinend „offizielle“ Hashtags eingeführt. So führt zum Beispiel für die aktuell laufende Partie VfB-Stuttgart – SC Freiburg der Hashtag #VfBSCF zum passenden Suchergebnis samt aktueller Spielstandsanzeige. Und darunter rotieren etwas kleiner die aktuellen Ergebnisse der parallel laufenden Partien durch.
Aber das neue Feature scheint auch mit einer einfachen Suchanfrage nach dem Lieblingsverein zu funktionieren. Hier z.B. mit der Suche nach #VfB. Ohne Gewähr hier die anscheinend von Twitter genutzten Abkürzungen für die Vereine:
- FC Augsburg: #FCA
- Hertha BSC Berlin: #BSC
- Werder Bremen: #BRE
- Borussia Dortmund: #BVB
- SC Freiburg: #SCF
- Hamburger Sport-Verein: #HSV
- Hannover 96: #H96
- 1899 Hoffenheim: #HOF
- 1. FC Kaiserslautern: #FCK
- 1. FC Köln: #KOE
- Bayer 04 Leverkusen: #B04
- Mainz 05: #M05
- Borussia Mönchengladbach: #BMG
- FC Bayern München: #FCB
- 1. FC Nürnberg: #FCN
- Schalke 04: #S04
- VfB Stuttgart: #VfB
- VfL Wolfsburg: #WOB
Das Ganze geht dann auch in der Kombination der beiden Hashtags, z.B. #VfBSCF, also nach dem Muster #HeimmannschaftGastmannschaft (ohne den Hashtag beim Gastteam).
