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Fukushima Radioactive Seawater Impact Map

Vor einer halben Stunde fragte die bündnisgrüne Bundestagsfraktion auf Twitter, von wo denn dieses Bild hier her sei:

Fukushima
Verbreitung des radioaktiv verseuchten Pazifikwassers nach der Tsunami-Reaktorkatastrophe in Fukushima

Ich habe mich mal gleich auf die Suche gemacht und binnen drei, vier Minuten die Quelle gefunden: Es ist von der „ASR Ltd.“ – einer „global coastal and marine consulting firm“. Jedenfalls gibt es auf deren Website unter dem Titel „Fukushima Radioactive Seawater Impact Map“ eine anschauliche Google Earth-Animation, wie sich der Verseuchungsgrad des Pazifiks nach dem GAU von Fukushima ausbreitete.

Wer Google Earth nicht installiert hat (oder auch nicht möchte), findet am Seitenende noch ein Youtube-Video, das ich hier verlinke: https://www.youtube.com/7eh4nBVJTsw

Übrigens: Nicht nur „Welt online“ (17.46 Uhr) hat geantwortet, sondern ich auch (17.39 Uhr) – also sieben Minuten früher.

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Edit 9. März 2019: Der Tweet der Bundestagsfraktion, die Seite mit der Google-Earth-Animation sowie das Youtube-Video sind leider nicht mehr online. 🙁

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Herr Merz rast mit Vollgas in die Vergangenheit

Herr Merz will Deutschland mit Vollgas in die Vergangenheit befördern. Allerdings wollen weder die Bevölkerung noch die Industrie ihn auf seiner Reise begleiten. Seine Äußerung, Deutschland brauche neue Atomkraftwerke, zeugt von atemberaubender ökonomischer, ökologischer und sicherheitspolitischer Inkompetenz.

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Kein Hazardspiel mit der Gentechnik!

Mit der Zulassung des Bt-11-Süßmais betreibt die EU-Kommission ein hastiges und kreuzgefährliches Spiel. Gegen den Willen des Ministerrates und gegen erhebliche wissenschaftliche Bedenken hat sie ein Produkt auf den Markt geworfen, dessen Risiken nicht geklärt sind. Romano Prodi setzt damit ein verheerendes politisches Signal – für die Interessen der Gentech-Branche, gegen die Interessen der VerbraucherInnen und LandwirtInnen.

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Merkels Milchmädchenrechnung

Auf massive Kritik stößt die Ankündigung der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel, im Falle eines Wahlsieges bei der nächsten Bundestagswahl den Neubau von Atomkraftwerken wieder zuzulassen. Merkels Vorwürfe die Windkraftnutzung sei aus deutscher Sicht nicht rentabel muss zurückgewiesen werden.

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Luftnummer der Dosenlobby

Jetzt, wo es ans Begleichen der Verfahrenskosten geht, entpuppen sich die horrenden Kalkulationen des Einzelhandels zu den Kosten des Dosenpfand als Luftnummer. Damit hat sich die Dosen-Lobby ganz schön blamiert.

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Leserbrief zum Artikel „Ärger mit dem Dosenpfand“

… in „Wir Alfterer“, Ausgabe-Nr. 3, 31. Jan. 2003, Seite 4

‚Dosenpfand ist Umweltschutz‘

Seit dem 1. Januar gilt eine Pfandpflicht für bestimmte Einwegverpackungen. Die 1991 von CDU-Umweltminister Töpfer geschaffene und 1998 novellierte Verpackungsverordnung schreibt seit ihrer Einführung eine Pfandpflicht auf Einwegverpackungen vor, wenn der Mehrweganteil bei Getränkeverpackungen unter 72 Prozent fällt. Das gilt aber nur für Getränkeverpackungen, bei denen der Mehrweganteil unter das Niveau von 1991 gesunken ist. Letzteres ist bei Bier, Mineralwasser und Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure der Fall. Der Versuch ein einheitliches System zu schaffen, ist am Widerstand der CDU und der FDP im Bundesrat gescheitert. So bleibt nur die Umsetzung des bestehenden Rechts, das allen Beteiligten bereits seit 12 Jahren bekannt ist.

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Welcher Strom ist grün?

Bündnis 90/Die Grünen Alfter veranstalteten am Mittwoch, 30. Mai 2001, einen zweistündigen Informationsabend, bei dem es über Grundlagen und Bezugsmöglichkeiten von ökologisch produzierten Strom ging.

Wilhelm Windhuis, OV-Sprecher, begrüßte knapp 20 Interessierte in der Alfterer Gaststätte „Zur Krone“. Ralf Simon, Vorstandsmitglied, führte in das Thema ein:

,Energie’ – das unsichtbare Wunder. Wir begegnen Energie auf Schritt und Tritt: im Licht der Sonne, im Wind, in Wasserfällen und Vulkanausbrüchen, aber auch bei Pflanzen. Ohne Energie geschieht nichts ohne sie gibt es kein Leben.

Gerade aber weil Energie ‚Leben‘ bedeutet, stehen die Menschen auf dem Energiesektor vor der Beantwortung von Schlüsselfragen für die weitere Zukunft. Dem wachsenden Energiebedarf von immer mehr Menschen steht die Notwendigkeit gegenüber, kreative Innovationen, ehrgeizige Konzepte und machbare Alternativen für den Umgang mit der Solarwirtschaft zu entwickeln. Die Energieversorgung steht seit April 1998 ganz im Zeichen der europäischen Liberalisierung des Strommarktes. Es ist ein Wettbewerb entstanden, der vornehmlich über den Preis geführt wird und negative Folgen für Umwelt und Arbeitsplätze hat. Auf dem liberalisierten Strommarkt agieren neben den altbekannten Versorgungsmonopolisten aber auch mehr als 70 Ökostrom-Anbieter.“

Als Referenten für diesen Abend konnten die GRÜNEN Herrn Lambing begrüßen. Er ist Mitarbeiter des Ökostrom-Anbieters unit[e]. Zu seinen Aufgabengebieten gehören u.a. auch die Kontaktarbeit zu Parteien und Verbänden.

GRÜNE informierten über Bezugsmöglichkeiten von ökologisch produziertem Strom

Herr Lambing informierte an diesem Abend über den derzeitigen Stand der Technik und über die unterschiedlichen Konzepte der etwa 70 bundesweit verstreuten Ökostrom-Anbieter. Dass der Wechsel des Stromanbieters mit Problemen behaftet sei, liege vielmehr an Gerüchten, die u.a. von den Ex-Monopolisten gestreut würden. Oftmals ist in diesen Gerüchten die Rede davon, dass im Falle eines Wechsels der „Saft abgedreht“ würde, oder dass schlechterer Strom aus der Steckdose komme. Diese Gerüchte entbehren jeder Wahrheit und wurden von Lambing in das Reich der Fabeln verwiesen. Gerade die Ökostrom-Anbieter hätten ein Interesse neue KundInnen zu gewinnen und nähmen diesen dann auch fast den gesamten, leider notwendigen Schriftverkehr ab, so der Ökostrom-Manager.