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InterRail, Tag 20: Cassis

2. August 2019 | InterRail vor 30 Jahren: Wie es zu diesem „alten“ Blogbeitrag kommt, habe ich hier beschrieben.
Ich lege also unvermittelt mit dem Tagebuch von damals los! Denkt dran: Wir sind in 1989 – die Mauer ist noch nicht gefallen, es gibt noch DM und Französische Francs (FF)! Und Digitalkameras liegen auch noch in ferner Zukunft.

8 Uhr aufgestanden, Frühstück und mit den beiden Göttingerinnen nsch Cassis einkaufen gegangen (35,60 FF). Die Wesselinger nehmen uns mit dem Auto wieder mit hoch. Anschließend gehen wir alle zusammen zur Calanque.

InterRail 1989: Postkarte aus Cassis (3)
InterRail 1989: Postkarte aus Cassis

Gegen 18 Uhr zurück in die Jugendherberge. Gemeinsam kochen und den Abend genießen. Erschreckend – wie auch schon gestern Abend – die Rauchschwaden der Waldbrände im Dreieck von Marseille, Aix-en-Provence und Cassis. 23.30 ins Bett.

InterRail 1989: Postkarte aus Cassis (1)
InterRail 1989: Postkarte aus Cassis
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InterRail, Tag 19: Cassis

1. August 2019 | InterRail vor 30 Jahren: Wie es zu diesem „alten“ Blogbeitrag kommt, habe ich hier beschrieben.
Ich lege also unvermittelt mit dem Tagebuch von damals los! Denkt dran: Wir sind in 1989 – die Mauer ist noch nicht gefallen, es gibt noch DM und Französische Francs (FF)! Und Digitalkameras liegen auch noch in ferner Zukunft.

8 Uhr aufgestanden und gefrühstückt. Mit Paul zur Calanque gegangen; er geht gegen 13 Uhr nach Cassis und stürzt auf dem Rückweg. Anderer Jugendherberg’ler holt mich an der Calanque ab. Gehe mit Paul gegen 16 Uhr zur Jugendherberge. Andre gibt ihm Jod zur Wundbehandlung. Lippe gerissen, muss eigentlich genäht werden.

InterRail 1989: Stempel der Jugendhergerge Cassis
InterRail 1989: Stempel der Jugendhergerge Cassis

Paul hat mir aus der Stadt eine Flasche Wein mitgebracht (8,50 FF / die hat den Sturz heil überstanden) und die zwei Göttingerinnen ein Baguette (3,50 FF). Zwei Schwarzwälderinnen fahren Paul nach Cassis zum Arzt, der sie ins Krankenhaus nach Aubergue schickt; eine Neusserin fährt als Dolmetscherin mit. Sie kommen gegen 21.30 zurück. Einige anderen und ich haben derweil zusammen reichlich gekocht, gegessen und den Vieren genügend zurück gestellt. Den Abend lassen wir gemeinsam ausklingen …

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InterRail, Tag 18: Cassis

31. Juli 2019 | InterRail vor 30 Jahren: Wie es zu diesem „alten“ Blogbeitrag kommt, habe ich hier beschrieben.
Ich lege also unvermittelt mit dem Tagebuch von damals los! Denkt dran: Wir sind in 1989 – die Mauer ist noch nicht gefallen, es gibt noch DM und Französische Francs (FF)! Und Digitalkameras liegen auch noch in ferner Zukunft.

8 Uhr aufgestanden. Nach dem Frühstück mit Paul den großen Flur nass gewischt und danach nach Cassis einkaufen gegangen (83,75 FF) und telefoniert (5 FF). Zurück zur Jugendherberge, total erschöpft, Kleinigkeit gegessen. Runter zur Calanque.

Von ca. 12 bis 17 Uhr: schwimmen, tauchen, springen, sonnen … Dann wieder zurück zur Jugendherberge. Baguette mit Salami gegessen und Wasser getrunken.

InterRail 1989: Postkarte aus Cassis (2)
InterRail 1989: Postkarte aus Cassis

Am Abend mit den beiden Göttingerinnen gekocht: Suppe. Abend zusammen gemütlich ausklingen gelassen.

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InterRail, Tag 17: Arles – Cassis

30. Juli 2019 | InterRail vor 30 Jahren: Wie es zu diesem „alten“ Blogbeitrag kommt, habe ich hier beschrieben.
Ich lege also unvermittelt mit dem Tagebuch von damals los! Denkt dran: Wir sind in 1989 – die Mauer ist noch nicht gefallen, es gibt noch DM und Französische Francs (FF)! Und Digitalkameras liegen auch noch in ferner Zukunft.

7 Uhr aufgestanden, Frühstück. Bin jetzt, 8.40 Uhr, am Bahnhof und warte auf den 9.31-Zug nach Marseille. Nach Cassis: 11.15-11.44 (oder 12.09-12.38 / 14.45-15.09 / 15.33-15.56 / 16.45-17.14). Noch keine deutsche Zeitung am Bahnhof Marseille; kaufe mir daher die Dimanche Provencale (4,50 FF).

Abfahrt Marseille: 11.15; Ankuft Cassis: 11.44. Plan: Mit zwei Dänen ca. 5 km vom Bahnhof zum Dorf trampen: ohne Erfolg.In Cassis direkt an den Strand und abgekühlt. Danach Fritten gegessen (15 FF) und eingekauft (Baguette, Kekse, Nudeln, Speck: 34,45 FF).

Los gehts zu Fuß zu den „Calanques“ und weiter zur Jugendherberge: ca. 90 Minuten, 4 km, über unbefestigte Wege; aber gut beschildert. Unterwegs einen Italiener getroffen, mit ihm gemeinsam weiter zur Jugendherberge. Dort patschnass angekommen und ausgeruht. Leider diesig. Aber bei klarem Wetter – es klart langsam auf! – ein super Blick auf die Bucht vor Cassis. Habe hier auch jemanden getroffen, den ich in Bordeaux schon kennengelernt habe.

Dann kommt (… / zwei unleserliche Worte) Paul. Wir erzählen von unseren Erlebnissen. Jugendherberge öffnet, wir melden uns an. Normalerweise wird bei Abreise gezahlt, aber wegen Monatsende zahlen wir für zwei Nächte vor (72 FF). Danach sortieren wir unsere Sachen und gehen zur Calanque „Port Pin“: sauberes Wasser, schöne, glatte Steine lassen den halbbstündigen Anmarsch vergessen.

InterRail 1989: Postkarte aus Cassis - "Unsere Calanque Port Pin"
InterRail 1989: Postkarte aus Cassis – „Unsere Calanque Port Pin“

Ca. 19 Uhr gehen wir zurück zur Jugendherberge und bereiten jeder sein Abendessen zu. Bei mir gibt es Nudeln in angebratenem Speck und Rotwein. Am Tisch sitzen noch zwei Göttingerinnen. Eine hat mal in Bonn studiert und wohnte in Oedekoven in der Staffelsgasse in einer WG. Die haben noch von ihrer Reispfanne übrig. Nach dem Essen gemeinsam spülen und wegräumen des Geschirrs. Anschließend gemütlicher Abend vor der Jugenherberge bei Wein und Kerzen.

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InterRail, Tag 16: Arles

29. Juli 2019 | InterRail vor 30 Jahren: Wie es zu diesem „alten“ Blogbeitrag kommt, habe ich hier beschrieben.
Ich lege also unvermittelt mit dem Tagebuch von damals los! Denkt dran: Wir sind in 1989 – die Mauer ist noch nicht gefallen, es gibt noch DM und Französische Francs (FF)! Und Digitalkameras liegen auch noch in ferner Zukunft.

8 Uhr aufgestanden, mit der Refratherin gefrühstückt. Gehe danach in die Stadt. An der Hauptstraße großer Markt: Gemüse, Obst, Fleisch, Kitsch, Briefmarken, Andenken, Brot, Tiere, Schmuck, Uhren, Lederwaren … fast alles. War vorher in der Post, habe für Cassis noch Geld abgeholt: 200 DM = 670 FF.

InterRail 1989: Arles (Postkarte 2) - St. Trophime
InterRail 1989: Arles (Postkarte 2) – St. Trophime

Auf dem Markt kaufe ich mir eine kalte Pizza als Mittagessen (20 FF), esse sie im nahegelegenen Park. Habe in der Post auch sieben Briefmarken a 2 FF = 14 FF gekauft und drei Postkarten (4,50 FF). Bin jetzt zum römischen Theater gegangen und habe mir zum reduzierten Studentenpreis von 22 FF eine Abokarte für Monumente und Museen gekauft. Theater, dann das Amphitheater: 10 FF.

InterRail 1989: Arles (Postkarte 1) - Amphitheater
InterRail 1989: Arles (Postkarte 1) – Amphitheater

Danach ein kühles „Fischer Gold“ (8 FF) aus dem Elsaß. Musee Lapidaire. Cloitre St. Trophime. Zwei Postkarten (3 FF). Dann weiter zu Arlaten, Reattu (mir Original-Picassos) und „Stempel-Museum“. Dann Tasse Kaffe (10 FF) und ein Eis (18 FF). Danach zur Jugendherberge, duschen, Rückreise geplant. Zum Bahnhof, Einkauf: eine Flasche Wein (9 FF), und Abendessen: Pizza, Bier, Kaffee (49 FF). Zur Jugendherge, in Ruhe die Flasche Wein genossen und „Le Monde“ von Montag gelesen. 22.15 Uhr ins Bett.

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InterRail, Tag 15: Sête – Arles

28. Juli 2019 | InterRail vor 30 Jahren: Wie es zu diesem „alten“ Blogbeitrag kommt, habe ich hier beschrieben.
Ich lege also unvermittelt mit dem Tagebuch von damals los! Denkt dran: Wir sind in 1989 – die Mauer ist noch nicht gefallen, es gibt noch DM und Französische Francs (FF)! Und Digitalkameras liegen auch noch in ferner Zukunft.

Kurz vor 8 Uhr aufgestanden, Frühstück, Rucksack gepackt. Zum Bahnhof. Packung Kekse gekauft (4,70 FF). 10.53 Uhr: Zug nach Nîmes rappelvoll, mit Mühe und Not noch einen Stehplatz bekommen. In Nîmes treffe ich zwei Mädchen aus Gütersloh.

Gehe in die Stadt, Stadtplan, Verpflegung einkaufen: ein Camembert, 100 gr Schinken, ein Baguette und ein Croissint (24,25 FF). Mittag, gehe wieder zum Bahnhof. 13.59 Uhr Abfahrt nach Arles.

InterRail 1989: Arles (Stadtlogo)
InterRail 1989: Arles (Stadtlogo)

Ankunft 14.07 Uhr. Treffe am Bahnhof einen Berliner. Gehe mit ihm zur Tourist-Info und danach durch die Stadt. Römisch geprägt, schöne Stadt, Vincent van Gogh. Gegen 16 Uhr Richtung Jugendherberge. 16.15 dort. Fünf Leute vor mir, mehrere danach. Jugendherberge öffnet um 17 Uhr: 96 FF für zwei Nächte inkl. Frühstück. Dusche; wasche Haribo-Hose und BAP-T-Shirt. Gehe danach in die Stadt und schaue mich um. In’s Amphitheater zum Stierkampf gehe ich nicht, da 25 FF zuviel sind. Kaufe noch eine Flasche Wein (9,50 FF) und trinke eine Limo (10 FF), da der Laden kein Bier hat.

InterRail 1989: Arles (Stadtplan)
InterRail 1989: Arles (Stadtplan)

Gehe danach zurück zur Jugendherberge. Auf dem Zimmer ist u.a. ein Schwarzwälder, der hier in Arles an einem klassischen Gitarren-Wettbewerb teilnimmt. Er gibt uns eine Kostprobe. Gehe danach runter auf die Treppe vor’m Haus. Dort treffe ich ein Mädchen, das aus Bergisch-Gladbach-Refrath kommt. Sie erzählt mir viel von der Jugendherberge in Cassis. 22.30 Uhr ins Bett.

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InterRail, Tag 14: Sête

27. Juli 2019 | InterRail vor 30 Jahren: Wie es zu diesem „alten“ Blogbeitrag kommt, habe ich hier beschrieben.
Ich lege also unvermittelt mit dem Tagebuch von damals los! Denkt dran: Wir sind in 1989 – die Mauer ist noch nicht gefallen, es gibt noch DM und Französische Francs (FF)! Und Digitalkameras liegen auch noch in ferner Zukunft.

8 Uhr aufgestanden, warten auf’s Frühstück. Im Zimmer übrigens Weiblein und Männlein gemischt, da Nachbarzimmer wegen Wanzen gesperrt wurde. Gehe nach dem Frühstück mit Oliver, Kort und Simon (Marokkaner) an den Strand, wo ich gestern auch schon war.

Mittagessen: ein Joghurt, 1,5 l Wasser und Kekse (8,70 FF). Gehe nachmittags auf den Fischmarkt – mit Portemonnaie. Komme zum Strand zurück und gehe schwimmen – mit Portemonnaie: Scheine, Quittungen, Bons etc., alles patschnass. Trocknet alles schnell, Scheine behalte ich, den Rest werfe ich weg.

InterRail 1989: Postkarte aus Sete
InterRail 1989: Postkarte aus Sête

Um 17 Uhr zurück zur Jugendherberge. Vorher noch ’nen Kaffee (8 FF). In cder Jugendherberge geduscht. Abenessen – schlecht! Jugendherbergsmutter kontrolliert die Bons. Ich habe meine am Strand weggeworfen …

Wir trinken in der Jugendherberge noch ein Bier (6 FF) und wollen dann noch ein Warsteiner trinken gehen. Aber zu teuer. Trinken dafür noch zwei Bier in einer Kneipe (18 FF) und gehen zurück zur Jugendherberge. Dort noch eine Flasche Wein mit Oliver getrunken und bis 2 Uhr erzählt. dann endlich ins Bett.

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InterRail, Tag 13: Perpignan – Sête

26. Juli 2019 | InterRail vor 30 Jahren: Wie es zu diesem „alten“ Blogbeitrag kommt, habe ich hier beschrieben.
Ich lege also unvermittelt mit dem Tagebuch von damals los! Denkt dran: Wir sind in 1989 – die Mauer ist noch nicht gefallen, es gibt noch DM und Französische Francs (FF)! Und Digitalkameras liegen auch noch in ferner Zukunft.

Gegen halb Acht bin ich heute aufgestanden. Frühstück, am Tisch zwei Münsteranerinnen. Packe meine Sachen, gehe zum Bahnhof. Geldwechsel für evtl. Fahrradleihe: 100 DM = 335 FF. In der Post: zehn Briefmarken (22 FF), zwei Postkarten (3,60 FF), ein Caffee Creme (10 FF). [Nicht mehr lesbarer Textabschnitt.]

Gehe erstmal Richtung Mittagessen: Pizza Verone (36 FF) und 1/2 Rotwein (17 FF). Schreibe zwei Karten. Gegenüber des Restaurants, in dem ich draußen sitze, gibt es eine Bar mit Warsteiner! Heute Abend??? Hab‘ noch ’nen Kaffee bestellt (7 FF). Hab‘ richtig gut geschmeckt!

InterRail 1989: Postkarte aus Perpignan
InterRail 1989: Postkarte aus Perpignan – „… Sitze jetzt um 12 Uhr im Zug nach Sête zwischen Beziers und der Camargue/Rhonemündung. Bleibe dort hoffentlich drei oder vier Tage auf einem Zeltplatz. Sonst ist soweit alles o.k. Bisher noch keine Probleme (Sprache, Geld, Diebstahl, etc.) gehabt.“ (Fortsetzung von gestern)

Gehe durch die Stadt Richtung Hafen. Suche die Jugendherberge und/oder das Office du Tourisme. Finde letzteres schneller und kaufe einen Stadtplan (3 FF). Dadurch finde ich dann auf der Karte auch die Jugendherberge. Gehe zum Hafen. An der anderen Seite des Kais, zum Mittelmeer hin, baden ein paar Leute. Mit Rucksack über große Steine hinunter, um zu baden. Vorher am Kiosk noch sieben Postkarten (10,50 FF) geholt. Ob ich die Nacht hier am Stand verbringe, ca. 2 m ü. N.N.?

16.45 Uhr breche ich auf Richtung Jugendherberge. Fast ganz auf’m Berg. SUUUPER BLICK! Um 18 Uhr macht die Jugendherberge auf, komme um 18.20 Uhr dran: 151 FF für zwei Nächte inkl. Frühstück und Abendessen. Dusche. Danach direkt Abendessen: Suppe, Canelloni, Salat, Mocca-Pudding und Wasser. Gehe danach noch in die Stadt. Telefoniere vom Hafenkai aus noch nach hause (5 FF). danach wieder langsam zur Jugendherberge. Trinke dort noch ein Bier (6 FF) und lege mich danach ins Bett. Erzähle auf dem Zimmer noch mit einem, Bremer und einem Koblenzer, der in Bonn Kunstgeschichte studiert.